Es waren wirklich aufregende Tage – nicht nur für das Schaf "Rudolph", sondern auch für Andreas und Elisabeth Nussbaumer vom Lebenshof Sonnenweide im burgenländischen Weppersdorf.
Zwei Tage vor Weihnachten, am 22. Dezember, klingelte das Telefon auf dem Gnadenhof und die Amtstierärztin aus Oberwart berichtete über einen verwahrlosten Schafbock. Seine Besitzerin war schwer erkrankt und nicht mehr in der Lage, sich um das Tier zu kümmern. Andreas Nussbaumer gab gegenüber den Medien gerne zu: "Wer kann zwei Tage vor Weihnachten schon nein sagen?".
Den Transport hat Nussbaumer mit einem Pferdeanhänger erledigen müssen, denn der Schafsbock war mehr breit als hoch und nahm durch ganze 25 Kilo Wolle am Körper extrem viel Platz ein. Am Lebenshof angekommen, wurde der arme Kerl auch sofort fachgerecht geschoren.
Trotz der schwierigen Umstände geht es dem Schafbock mittlerweile gut. "Er hat leider ein verkrüppeltes Beinchen aufgrund einer Klaue, die lang nicht geschnitten worden ist, aber sonst ist er fit", so Nussbaumer weiter. Bis Silvester bleibt Rudolph noch im Stall, ab dem neuen Jahr darf er dann endlich zu seinen Artgenossen auf die Weide.