Der teilstaatliche OMV-Konzern hat 2025 einen Gewinnrückgang verbucht, hält aber an einer hohen Dividende fest. Das operative Ergebnis (CCS vor Sondereffekten) sank um zehn Prozent auf 4,6 Milliarden Euro, der den Aktionären zurechenbare Überschuss ging um sieben Prozent auf 1,9 Milliarden Euro zurück.
Trotzdem will der Vorstand eine Gesamtdividende von 4,40 Euro je Aktie ausschütten. Diese setzt sich aus 3,15 Euro regulärer Dividende und 1,25 Euro Sonderdividende zusammen. Der operative Cashflow lag bei 5,2 Milliarden Euro, der Umsatz bei 24,3 Milliarden Euro – jeweils unter dem Vorjahreswert.
In den Sparten zeigte sich ein gemischtes Bild: Während das Ergebnis im Bereich Energy auf 2,7 Milliarden Euro zurückging, legte das Kraftstoffgeschäft auf 1,1 Milliarden Euro zu. Auch das Chemiegeschäft verbesserte sich auf 784 Millionen Euro.
Konzernchef Alfred Stern sprach von einem "sehr herausfordernden Marktumfeld" und verwies auf strategische Fortschritte sowie neue Anlagen in Schwechat und Niederösterreich.
Für 2026 rechnet die OMV mit einem Ölpreis von rund 65 Dollar pro Barrel. Die Produktion soll leicht unter 300.000 Fass pro Tag liegen, die geplanten Investitionen bei etwa 3,2 Milliarden Euro.