Die Teuerung hat Österreich weiterhin fest im Griff. Im Dezember 2025 mussten Kunden gerade bei Marken-Lebensmitteln und Marken-Drogeriewaren tiefer in die Tasche greifen als noch im Dezember des Jahres davor. Das zeigt der aktuelle Preismonitor der Arbeiterkammer (AK) vom Dezember in fünf Online-Geschäften.
Dazu wurden 31 Marken-Lebensmittel genauer unter die Lupe genommen. Durchschnittlich betrug der Preisanstieg hier 4,4 Prozent. So kostete ein Einkaufskorb im Dezember 2024 etwa knapp 181 Euro. Im Dezember des Folgejahres waren es bereits über 188 Euro.
Auch bei den Drogeriewaren machte sich der Anstieg deutlich bemerkbar. Während man im Dezember 2024 für einen Einkaufskorb mit 100 Marken-Drogerieprodukten noch rund 485 Euro zahlte, musste man im Dezember 2025 bereits mit etwa 500 Euro für dieselben Artikel rechnen.
Seitens der AK hält man fest, dass viele Österreicher die Teuerung beim Einkaufen nach wie vor spüren würden. Hinsichtlich einer Besserung zeigte man sich zurückhaltend. "Im Juli senkt die Bundesregierung die Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel. Wir bleiben dran und schauen, ob Einkaufen tatsächlich günstiger wird", so AK-Konsumentenschützerin Manuela Delapina.
Gleichzeitig hielt man aber auch fest, dass es bei einigen Marken-Lebensmitteln und Drogerieartikeln auch Verbilligungen gegeben hätte. Andere Produkte seien preislich zumindest stabil geblieben.
Beispiele dafür wären Olivenöl (minus rund 13 Prozent), Orangensaft (minus rund zwölf Prozent) und Fit me Make-up liquid von Maybelline (minus rund 19 Prozent). Bei Reis, Spaghetti und dem Glasreiniger von Frosch blieb der Preis gleich.