Drama auf der spanischen Insel Teneriffa: Ein 70-Jähriger aus Deutschland stürzte bei Puerto de la Cruz mit seinem Gleitschirm ins Meer. Seither läuft eine fieberhafte Rettungsmission. Ortspolizei, Nationalpolizei, Guardia Civil und die kanarische Notfallgruppe GES suchen den Atlantik mit einem Hubschrauber und Rettungsbooten ab.
Bislang konnte man jedoch nur den Gleitschirm des Deutschen bergen. Der Mann bleibt verschollen. Erschwert wird der Einsatz durch den starken Wind und die heftige Brandung. In Spanien wütet derzeit der Atlantik-Sturm Leonardo. Dieser soll bis Samstag andauern.
Ob das stürmische Wetter Einfluss auf den Absturz hatte, ist unklar. Auch ein medizinischer Notfall könne vorerst nicht ausgeschlossen werden. Wie die "Bild" berichtet, soll der 70-Jährige mit einer Gruppe von acht Touristen unterwegs gewesen sein.
Demnach habe der Deutsche seinen Gleitschirmflug von Izaña am Vulkan Teide aus gestartet. Aus ungeklärter Ursache habe er dann plötzlich an Höhe verloren und sei ins Meer gestürzt. In einem Video, welches "Bild" vorliegt, soll zu sehen sein, dass der Deutsche beide Hände an den Leinen hatte. Steuerbewegungen habe er jedoch keine vorgenommen. Bei dem 70-Jährigen soll es sich um einen erfahrenen Gleitschirmflieger gehandelt haben.