Nach Insta-Posting

Gold-Huber emotional: "Da kommen mir die Tränen"

Nach Team-Gold träumt Katharina Huber vom nächsten Coup im Slalom. Unterstützung bekommt sie dabei von ihrer engsten Vertrauten im ÖSV-Team.
Sport Heute
17.02.2026, 18:16
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Es war eine der großen Überraschungen der bisherigen Olympischen Spiele im alpinen Bereich: Katharina Huber und Ariane Rädler gewannen Gold in der Team-Kombination. Vor allem Hubers starker Slalomlauf sicherte dem österreichischen Duo den Sieg. Für die 30-Jährige war es ein besonderer Moment. Vor den Spielen hatte sie nämlich selbst noch Zweifel. "Mir wurde zwar oft gesagt, dass ich eine super Skifahrerin bin, aber ich hatte es noch nicht schwarz auf weiß im Ergebnis stehen. Da fehlt dann natürlich der hundertprozentige Glaube, dass es mit so einem großen Erfolg irgendwann klappen kann", gesteht Huber.

Ziemlich beste Freundinnen

Mit der Goldmedaille – neben dem Team-Gold von Peking 2022 der größte Erfolg ihrer Karriere – hat Huber einen Meilenstein gesetzt. "Ein solcher Erfolg gibt mir enorme Kraft und Sicherheit. Ich merke auch im Training, dass es nun deutlich leichter von der Hand geht", sagt die 30-Jährige, die beim abschließenden Spezialslalom am Mittwoch erneut angreifen will.

Große Unterstützung erhält Huber von Teamkollegin Katharina Truppe. Die Kärntnerin ist nicht nur Mitstreiterin, sondern ihre engste Vertraute im Team. Obwohl beide Anspruch auf ein Einzelzimmer hätten, entschieden sie sich bewusst dagegen und teilen weiterhin ein Zimmer. "Ich glaube, das Schöne an unserer Freundschaft ist, dass wir es uns den Erfolg gegenseitig von Herzen gönnen", verrät Huber. Truppe unterstrich das nach dem Gold-Triumph mit einem emotionalen Posting auf Instagram. "Ich kann es gar nicht beschreiben, wie sehr du es dir verdient hast", schrieb sie an ihre Teamkollegin.

Fokus auf Mittwoch

Für Huber keine Selbstverständlichkeit: "Wenn ich an das Posting denke, kommen mir noch immer die Tränen. Es war so schön zu sehen, wie sehr sie sich für mich gefreut hat." Gleichzeitig hofft sie nun auf einen Erfolg ihrer Freundin. "Ich wünsche mir von ganzem Herzen, dass sie am Mittwoch eine Medaille holen kann." Damit das gelingt, müsse Truppe vor allem ruhig bleiben. Nach Rang fünf im Kombi-Slalom mit Cornelia Hütter sei sie hart mit sich ins Gericht gegangen. "Es sind Tränen geflossen. Auch im Training habe ich zunächst nicht richtig hineingefunden. Inzwischen bin ich wieder voll da, aber das war harte Arbeit", erklärt Truppe, die wie Huber 2022 in Peking mit dem Team olympisches Gold gewann.

Damit neben Hubers Gold eine weitere Medaille hinzukommt, muss Truppe nicht viel verändern. Die 30-Jährige liegt aktuell auf Rang vier im Slalom-Weltcup und zählt damit auch in Cortina zum erweiterten Favoritenkreis. "Für mich wird entscheidend sein, dass ich es wie ein Weltcup-Rennen angehe. Ich fahre die beste Saison meiner Karriere, da darf ich auch ein bisschen Selbstvertrauen haben", sagt Truppe. Ob die beiden Zimmerpartnerinnen am Ende erneut gemeinsam feiern dürfen, wird sich am Mittwoch zeigen.

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