Sowohl Gold als auch Silber starteten schwach in die neue Woche. Eine Feinunze Gold (rund 31,1 Gramm) kostete am Montag in der Früh nur noch etwas mehr als 4.100 Dollar. Das ist über acht Prozent weniger als noch am Freitagabend.
Wie 20min.ch berichtet, bleibt Gold damit im aktuellen Iran-Krieg alles andere als ein sicherer Hafen – ganz im Gegensatz zu früheren Krisen. Seit Beginn der amerikanisch-israelischen Angriffe auf den Iran ist der Goldpreis um mehr als 20 Prozent gefallen, nachdem er zu Kriegsbeginn fast 5.420 Dollar erreicht hatte.
Die Angst vor einer möglichen Eskalation macht auch die internationalen Märkte nervös. In Japan krachte der Leitindex Nikkei 225 zum Wochenstart nach der Feiertagspause am Freitag zeitweise um rund fünf Prozent nach unten.
Auch der südkoreanische Kospi gab stark nach. In Hongkong fiel der Hang Seng Index um etwa 2,8 Prozent. In China selbst rutschte der CSI-300-Index, der die wichtigsten Aktien auf dem Festland abbildet, zeitweise um 1,4 Prozent ab.
In der Schweiz notiert der Swiss Market Index (SMI) vor Börsenbeginn rund 1,5 Prozent im Minus. Seit seinem Höchststand am 27. Februar hat der SMI etwa zwölf Prozent an Wert eingebüßt. Mit Spannung wird auf den Börsenstart in Wien und Frankfurt geblickt.