"Mein mit Abstand schönstes und bestes Tor! Es gibt kein schöneres Gefühl. Es ist unglaublich. Wir haben es geschafft und wir haben Geschichte geschrieben", jubelte Michael Gregoritsch nur wenige Augenblicke nach dem erlösenden Abpfiff im Wiener Ernst-Happel-Stadion.
Der Bröndby-Legionär kam als "Joker" ins Spiel – Österreich stand mit dem Rücken zur Wand. Nach dem frühen 0:1 durch Ex-Austrianer Haris Tabakovic (12.) rückte das Fix-Ticket für die WM 2026 mit jeder vergangenen Minute im alles entscheidenden Quali-Finale von Wien immer weiter weg. Dann klatschte eine von Marko Arnautovic verlängerte Flanke ans Alu. Gregoritsch stand goldrichtig. Der 31-Jährige knallte den Ball in die Maschen und schickte das ÖFB-Team nach Amerika.
Mit dem 1:1 verteidigte Österreich den Gruppensieg und ist fix für die WM in den USA, Kanada und Mexiko qualifiziert. Bosnien muss im Play-off im März zittern.
Beim ServusTV-Interview direkt nach dem Schlusspfiff hatte der Torschütze Freudentränen in den Augen, brach selbiges nach kurzer Zeit ab: "Tut mir leid, ich muss jetzt feiern." Sein Weg ging sofort zurück zur Jubeltraube vor der Fankurve.
Indes bahnte sich Papa Werner Gregoritsch den Weg zum Fernseh-Interview. Der ehemalige U21-Teamchef verriet: "Es ist unglaublich. Ich habe ihm noch geschrieben, dass er heute irgendwas Entscheidendes macht. Dass er das Team dann nach Amerika schießt, ist unglaublich."
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