Einer der berühmtesten Traumstrände Europas bleibt auch heuer unerreichbar: Der legendäre Navagio-Strand auf der griechischen Insel Zakynthos bleibt bis mindestens 31. Oktober 2026 gesperrt. Urlauber dürfen weder den Strand betreten noch in der Bucht schwimmen.
Selbst Boote müssen Abstand halten und dürfen der Küste nicht näher als 50 Meter kommen. Wer gegen die Regeln verstößt, muss mit Verwaltungsstrafen rechnen.
Für viele Touristen besonders bitter: Das weltberühmte Schiffswrack "Panagiotis", das die Navagio-Bucht zur Postkarten-Ikone machte, bleibt damit weiterhin nur aus der Distanz sichtbar.
Hintergrund der Sperre ist die anhaltende Gefahr durch Felsabbrüche und Erdrutsche. Die steilen Kalksteinfelsen rund um die Bucht gelten seit Jahren als instabil. Bereits 2018 verletzte ein größerer Felssturz mehrere Menschen.
Experten warnen weiterhin vor möglichen Abstürzen von Gestein. Die griechische Erdbeben- und Katastrophenschutzbehörde (EPPO) empfiehlt deshalb, den Bereich geschlossen zu halten, bis weitere Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt wurden.
Ganz verschwinden muss die Navagio-Bucht aber nicht vom Reiseplan: Besucher können den berühmten Strand weiterhin vom Aussichtspunkt oberhalb der Steilküste bestaunen. Auch Bootstouren in größerer Entfernung bleiben möglich.