WM 2022

Grippefälle! Frankreich mit Vorkehrungen vor WM-Finale

Vor dem WM-Finale gegen Argentinien beginnt bei den Franzosen das große Zittern. Eine Grippewelle bereitet Teamchef Deschamps Kopfzerbrechen. 
Heute Redaktion
15.12.2022, 16:16
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Mit einem souveränen 2:0-Erfolg gegen Marokko fixierte die französische Nationalmannschaft den Einzug ins Finale der Weltmeisterschaft in Katar. Am Sonntag (16 Uhr) kämpft die "Equipe Tricolore" gegen Superstar Lionel Messi und seine Argentinier um dem Titel. 

Vor dem Final-Hit bereitet Didier Deschamps allerdings die Personalsituation Kopfzerbrechen. Bereits gegen Marokko musste der 54-Jährige auf die beiden Stammkräfte Adrien Rabiot und Dayot Upamecano verzichten. Die beiden Starspieler fehlten bereits im Abschlusstraining. Während Rabiot das Bett hüten musste, saß Upamecano die gesamte Spielzeit auf der Ersatzbank. Auch Flügelspieler Kingsley Coman soll sich fiebrig gefühlt haben und wurde gegen die Nordafrikaner nicht eingesetzt.

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Bei den Verantwortlichen der Franzosen befürchtet man nun, dass sich auch weitere Teile der Mannschaft vor dem Endspiel mit dem grippalen Infekt anstecken könnten. Deshalb versucht man nun alles, um eine weitere Ausbreitung der Krankheit zu verhindern. "Wir hatten ein paar Fälle von grippeähnlichen Symptomen. Wir versuchen, vorsichtig zu sein, damit sich die Krankheit nicht ausbreitet. Die Spieler haben sich auf dem Spielfeld sehr angestrengt, aber natürlich leidet ihr Immunsystem", wird Teamchef Deschamps in der englischen "Sun" zitiert.

"Wir treffen alle notwendigen Vorsichtsmaßnahmen, wir versuchen sicherzustellen, dass sich der Virus nicht ausbreitet, aber Viren sind natürlich ansteckend und wir müssen Vorsichtsmaßnahmen treffen", ergänzt der Weltmeister-Coach von 2018. 

Sind Katar-Klimaanlagen schuld?

Auch Deschamps sieht die Klimaanlagen im Wüstenstaat als mögliche Ursache der Krankheitsfälle. "In Doha sind die Temperaturen ein wenig gesunken, die Klimaanlagen sind ständig eingeschaltet." Bereits in der Gruppenphase kam es von brasilianischen Superstars zu Beschwerden über die Katar-Klimaanlagen. "Es liegt an den Klimaanlagen! Es geht nicht nur mir so. Auch andere Spieler leiden an Husten und haben einen kratzigen Hals. Es ist schwer für mich, hier krank zu werden", polterte Manchester-Star Antony. 

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