Rund 400.000 Menschen folgen Maria Schönleitner-Laus auf Instagram. Dort nimmt die Influencerin ihre Community regelmäßig durch ihren Alltag mit und spricht offen über ihren Körper.
Doch ihre Bekanntheit hat auch Schattenseiten. Wegen ihres Übergewichts wird sie im Internet immer wieder zur Zielscheibe böser Kommentare.
In der ORF-Sendung "Hinter den Schlagzeilen" erzählt die Influencerin nun von ihrer Stoffwechselerkrankung. Bereits als Kind habe sie mit Übergewicht zu kämpfen gehabt. Mittlerweile hat sie ihre Ernährung umgestellt und geht regelmäßig mit ihrem Mann ins Fitnessstudio.
Doch trotz ihrer Bemühungen bleibt der erhoffte Gewichtsverlust bislang aus. Deshalb denkt die Influencerin nun auch über medizinische Unterstützung nach. Wie sie im ORF verrät, beschäftigt sie sich tatsächlich mit der Möglichkeit einer Abnehmspritze und steht dazu bereits mit Ärzten im Gespräch.
Bis dahin will sie weiterhin auf einen gesunden Lebensstil setzen. "Meine Hoffnung ist, dass ich meinen Körper gesund halte, bis ein Medikament kommt, das mir hilft", erklärt sie.
Obwohl sich die Influencerin ihren rund 400.000 Followern regelmäßig auch in Unterwäsche zeigt, zieht sie bei einer Frage eine klare Grenze: Wie viel sie tatsächlich wiegt, möchte sie nicht verraten. Ihre Kleidergröße 58 macht sie hingegen öffentlich.
"Ich finde es komisch. Ich frage auch keine normale Person: 'Hey, wie viel wiegst du überhaupt?'", erklärt sie. Schließlich könne man ihren Körper ohnehin auf Instagram sehen. "Ich finde es unnötig", stellt sie klar.
Besonders schlimm sind für die Influencerin die ständigen Beleidigungen im Internet. Immer wieder wird sie etwa als "Pommespanzer" beschimpft. Auch ihr Mann bleibt von den Angriffen nicht verschont. Ihm wird unterstellt, ein sogenannter "Feeder" zu sein, der seine Frau aus einem Fetisch heraus absichtlich zum Zunehmen bringt.
Diese Vorwürfe weist Maria entschieden zurück. Gegen besonders heftige Hasskommentare geht sie mittlerweile sogar rechtlich vor. Einige ihrer Hater hat sie bereits vor Gericht getroffen und in manchen Fällen Schadenersatz erhalten. "Reich wird man davon nicht", stellt sie allerdings klar.