Rechtzeitig vor den ersten Hitzewellen gibt es erfreuliche Nachrichten für alle Badefans. Die Wasserqualität in Europas Badegewässern bleibt auf einem Spitzen-Niveau. Das geht aus dem aktuellen Bericht der Europäischen Umweltagentur hervor.
Demnach erfüllen 96 Prozent aller Badegewässer in der Europäischen Union die vorgeschriebenen Mindeststandards. 85 Prozent wurden sogar mit der Bestnote "ausgezeichnet" bewertet. Damit bleibt die Wasserqualität europaweit auf dem hohen Niveau des Vorjahres.
Für den Bericht wurden 22.000 Badeorte in den EU-Mitgliedstaaten sowie in Albanien und der Schweiz untersucht. Bewertet wurden die Gewässer anhand der Konzentration bestimmter Bakterien. Die Einstufung erfolgt in die Kategorien "ausgezeichnet", "gut", "ausreichend" oder "mangelhaft".
Österreich schneidet erneut hervorragend ab. Von insgesamt 260 untersuchten Badestellen erhielten 251 die Bewertung "ausgezeichnet". Das entspricht einem Anteil von 96,5 Prozent. Lediglich eine einzige Badestelle fiel negativ auf: Der Pleschinger See i(OÖ) wurde als "mangelhaft" eingestuft. Dennoch reicht das für Österreich erneut zu Platz vier unter den 29 untersuchten Ländern.
Umweltminister Norbert Totschnig und Staatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig sehen darin eine Bestätigung für die hohen Standards im heimischen Gewässerschutz. Totschnig betont, Österreich gehöre erneut zu den Ländern mit der besten Badewasserqualität Europas. Verantwortlich dafür seien Investitionen in Gewässerschutz und Wasserinfrastruktur.
Saubere Seen und Flüsse seien nicht nur ein wichtiger Standortfaktor, sondern stünden auch für hohe Lebensqualität und unbeschwertes Badevergnügen, so der Minister.