Die große Partyzeit beginnt. Am Mittwoch, dem 11. November, eröffnen die Wiener Tanzmeister und Tanzlehrer um 11.11 Uhr mit einer traditionellen Publikumsquadrille die Faschingszeit. Gleichzeitig fällt damit der Startschuss für die Wiener Ballsaison 2026/27.
Hunderte Tanzpaare und Passanten sollen die Wiener Innenstadt in eine große Tanzfläche verwandeln. Auch Besucher können spontan mittanzen. Zum Abschluss werden Süßigkeiten verteilt.
Die Veranstaltung zieht jedes Jahr zahlreiche Besucher an. "Unsere Publikumsquadrille hat sich von einer kleinen Auftaktveranstaltung zu einem der Highlights der Ballsaison entwickelt", erklärt Organisatorin Karin Lemberger, Präsidentin des Verbands der Wiener Tanzschulen.
Für die kommenden Monate rechnet die Wirtschaftskammer Wien mit rund 600.000 Ballgästen. Viel mehr Besucher seien aufgrund der begrenzten Kapazitäten kaum möglich. "Damit ist allerdings auch der Plafond erreicht, mehr geht nicht, denn die Termine und die Locations sind voll ausgenützt", erklärt Dominic Schmid, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer Wien.
Die Wiener Ballsaison soll laut Wirtschaftskammer eine Wertschöpfung von rund 245 Millionen Euro bringen. Davon profitieren neben den Veranstaltern auch Gastronomie, Modegeschäfte, Friseur- und Kosmetikstudios sowie Taxiunternehmen.
Pro Ballgast werden durchschnittlich 135 Euro für Eintrittskarten und Tischreservierungen sowie 93 Euro für Speisen und Getränke ausgegeben. Hinzu kommen 57 Euro für Kleidung, 47 Euro für ein Abendessen, 41 Euro für Friseur- und Kosmetikleistungen sowie 31 Euro für Taxifahrten.