Jetzt ist es fix: Der Aufsichtsrat der Oberösterreichischen Gesundheitsholding hat grünes Licht für eine neue Zusammenarbeit mit der Steiermark gegeben. Konkret geht es um Patienten aus dem Bezirk Liezen, vor allem aus dem Ausseerland. Sie können künftig bei Bedarf im Salzkammergut Klinikum Bad Ischl versorgt werden. In der Vergangenheit sind ja bereits Patienten abgewiesen worden.
Der Start ist für 1. April geplant – vorausgesetzt, auch die steirische Seite stimmt noch endgültig zu. Die Vereinbarung regelt genau, welche Behandlungen möglich sind und wie die Kosten aufgeteilt werden. Die Steiermark zahlt mit und stellt auch Geld für zusätzliches Personal bereit.
Rund 300 zusätzliche Patienten pro Jahr werden erwartet. Laut Klinik ist das gut planbar. Schon jetzt wurden OP-Kapazitäten ausgebaut, auch beim Personal gibt es laut Verantwortlichen positive Entwicklungen. Ziel ist klar: Niemand soll länger warten müssen.
Wichtig für die Mitarbeiter: Die Vereinbarung bringt Planungssicherheit. Alle zusätzlichen Stellen sollen laufend besetzt werden. In den ersten sechs Monaten gibt es monatliche Treffen, danach zweimal jährlich, um die Zusammenarbeit zu überprüfen und bei Bedarf nachzubessern.
Für die Klinikleitung ist der Deal ein Gewinn. Man habe schon bisher viele Patienten aus der Steiermark behandelt, jetzt gebe es klare Regeln und bessere Rahmenbedingungen. Auch der Betriebsrat sieht Vorteile für Standort und Personal.