Der Vienna City Marathon bringt Wien auch heuer wieder an seine Grenzen – zumindest organisatorisch. Für die 43. Auflage des Laufevents am Sonntag, 19. April, läuft ein umfassender Polizeieinsatz, der gemeinsam mit zahlreichen Organisationen vorbereitet wurde.
Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) verschaffte sich gemeinsam mit Wiens Landespolizeipräsident Gerhard Pürstl, Rettungskommandant Georg Geczek und Vertreter Florian Holecek am Rathausplatz am Freitag ein Bild der Lage.
"Der Vienna City Marathon ist eine der traditionsreichsten und größten Sportveranstaltungen Österreichs und findet heuer bereits zum 43. Mal statt – mit rund 49.000 Läuferinnen und Läufern sowie vielen hunderttausenden Zuseherinnen und Zusehern entlang der Strecke. Für die Durchführung eines derartigen Events bedarf es einer umfassenden Vorbereitung. Sowohl durch den Veranstalter, aber auch durch die beteiligten Blaulichtorganisationen", sagte der Innenminister.
Für die Sicherheit sorgen mehrere hundert Polizistinnen und Polizisten aus unterschiedlichen Einheiten – darunter Verkehrspolizei, Fahrrad- und Wasserpolizei sowie Spezialeinheiten wie das Landesamt für Verfassungsschutz und das Landeskriminalamt.
Geplant sind unter anderem Straßensperren, Sicherheitschecks und laufende Gefährdungseinschätzungen. Besonders rund um den Rathausplatz gelten strenge Maßnahmen.
Ein zentraler Punkt ist die enge Abstimmung zwischen allen Beteiligten. Polizei, Rettung, Feuerwehr, Stadt Wien und Veranstalter arbeiten Hand in Hand – auch in einer gemeinsamen Einsatzzentrale.
"Unsere Zusammenarbeit mit der Stadt Wien und dem Veranstalter ist seit vielen Jahren ausgezeichnet. Gemeinsam entwickeln wir jedes Jahr unser Sicherheitskonzept weiter, analysieren die Lage und setzen gezielte Schwerpunkte. Die Sicherheit von Teilnehmenden und Fans hat natürlich oberste Priorität", ergänzte Landespolizeipräsident Pürstl.
Auch Karner betont die Bedeutung dieser Kooperation: "Diese Zusammenarbeit ist seit vielen Jahren bewährt und wird regelmäßig geübt – auch innerhalb einer gemeinsamen Einsatzzentrale. Mein besonderer Dank gilt daher allen Polizistinnen und Polizisten, die bei dem Großevent im Einsatz stehen, sowie allen Freiwilligen der Rettungsorganisationen, die zu einem reibungslosen Ablauf beitragen."