Eigentlich sollte es ein glamouröser Abend werden. Bei einem Staatsbankett zu Ehren des Staatsbesuchs aus Singapur zeigte sich Prinzessin Madeleine von Schweden (44) in einem eleganten, purpurroten Kleid.
Dazu trug sie ein ganz besonderes Schmuckstück: ein mehr als 100 Jahre altes Rubindiadem, das sie kurzerhand als Halskette umfunktioniert hatte.
Das wertvolle Stück, das mit zahlreichen Rubinen und Diamanten besetzt ist, zog zunächst alle Blicke auf sich. Doch im Laufe des Abends fehlte von der funkelnden Kette plötzlich jede Spur.
Wie Fotos des Abends zeigen, war der Schmuck irgendwann nicht mehr am Hals der Prinzessin zu sehen. War das kostbare Familienerbstück etwa verloren gegangen?
Der schwedische Palast gab gegenüber dem Magazin "Billed-Bladet" schließlich Entwarnung. Der Grund für das plötzliche Verschwinden war ein Problem mit dem Verschluss.
"Es gab ein Problem mit dem Verschluss, deshalb ging Prinzessin Madeleine auf Nummer sicher und nahm die Halskette während des Essens ab", erklärte der Palast. Madeleine wollte offenbar kein Risiko eingehen und legte das wertvolle Schmuckstück vorsichtshalber ab.
Die Rubinkette hat nicht nur einen hohen materiellen Wert, sondern auch eine bewegte Vergangenheit. Seit mehr als einem Jahrhundert wird das Schmuckstück innerhalb der schwedischen Königsfamilie weitergegeben.
König Carl Gustaf (80) hatte das Diadem einst von einer Prinzenfamilie gekauft und seiner Ehefrau geschenkt. Doch später wollte die ursprüngliche Besitzerfamilie das Schmuckstück plötzlich zurückhaben.
Nach einer Einigung durfte das wertvolle Erbstück schließlich im schwedischen Königshaus bleiben. Bis heute wird es von den weiblichen Familienmitgliedern getragen – entweder klassisch als Diadem oder, wie bei Madeleine, als Halskette.