Beim Roten Kreuz Ausseerland herrscht tiefe Trauer. Maximilian W., von seinen Kollegen liebevoll Max genannt, kam am 23. September bei einem tragischen Verkehrsunfall ums Leben. Der junge Rettungssanitäter wurde nur 21 Jahre alt.
Seinen Weg beim Roten Kreuz hatte Maximilian am 1. Oktober 2023 begonnen - ausgerechnet an seinem 19. Geburtstag. Damals trat er seinen Zivildienst bei der Ortsstelle Ausseerland an.
Nach neun Monaten blieb er der Organisation erhalten und wurde direkt im Anschluss beruflich angestellt. Auch während seines Lehramtsstudiums engagierte sich Maximilian weiterhin ehrenamtlich.
Im Sommer 2026 kehrte er als Urlaubsvertreter in das berufliche Team zurück. Zuletzt absolvierte der 21-Jährige eine Ausbildung zum sicheren Einsatzfahrer.
Seine Kollegen erinnern sich an einen hilfsbereiten, ruhigen und humorvollen jungen Mann. "Er war immer ein lustiger und ruhiger Zeitgenosse. Er hat gerne unterstützt, war überall dabei und man konnte sich auch im Einsatz zu 100 Prozent auf ihn verlassen", heißt es in dem Nachruf.
Auch seine direkte Art wird seinen Freunden und Kollegen in Erinnerung bleiben. "Seine Sprüche waren oft ehrlich und direkt – aber mit seinem ganz besonderen Charme konnte man Maxl einfach nicht böse sein", schreiben sie.
Der Tod des jungen Sanitäters trifft die Rotkreuz-Familie schwer. "Sein viel zu früher Tod reißt ein großes Loch in unsere Mitte", heißt es in den Abschiedsworten.
Max werde "immer ein Teil unserer Rotkreuz-Familie bleiben und einen festen Platz in unseren Herzen haben".
Mit persönlichen Worten verabschieden sich seine Kollegen von dem 21-Jährigen: "Max, danke, dass du dein Leben in den Dienst des Menschen gestellt hast und uns so ein treuer Freund und Kollege warst."
Auch seine Familie nimmt in einer Parte unter dem Titel "Unser Max" Abschied. Darin heißt es: "Du bleibst für immer in unseren Herzen!"
Die Trauerfeier findet am Mittwoch, dem 30. September, um 15 Uhr in der katholischen Pfarrkirche Hallstatt statt. Anschließend wird Maximilian am Bergfriedhof beigesetzt. Bereits am Vorabend wird um 19 Uhr in der Pfarrkirche gemeinsam für ihn gebetet.
Anstelle von Kranzspenden bittet die Familie um Unterstützung für das Österreichische Rote Kreuz, Landesverband Steiermark, Ortsstelle Ausseerland.