"Ich sehe das Kind vor mir"

Elke Winkens spricht über Missbrauch in ihrer Kindheit

Schauspielerin Elke Winkens berichtet von sexuellen Übergriffen in ihrer Kindheit. Ein Erlebnis passierte, als sie erst sieben Jahre alt war.
Newsdesk Heute
25.09.2026, 18:10
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Die aktuellen Enthüllungen rund um den Kabarettisten Günther Paal haben bei Schauspielerin Elke Winkens Erinnerungen an eigene Missbrauchserfahrungen geweckt. Im Interview mit der "Krone" erzählt sie von einem Vorfall, der sich ereignete, als sie gerade einmal sieben Jahre alt war. Auch darüber, wie sie heute mit dem Erlebten umgeht und anderen Betroffenen Mut machen möchte, spricht die Schauspielerin offen.

Winkens schildert, dass sie während eines Besuchs in der Imbissbude ihrer Eltern von einem Mann bedrängt worden sei. Als ihre Mutter dazukam, habe sie das Kind erschrocken angesehen und gefragt, ob der Mann ihr etwas getan habe. Winkens antwortete: "Ja". Es sollte nicht das einzige traumatische Erlebnis bleiben, berichtet der Beitrag.

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"Ich sehe das Kind vor mir"

Die Berichte über Paal hätten bei ihr alte Erinnerungen wachgerufen. "Ich sehe das Kind vor mir. Es macht mich unheimlich traurig", sagt Winkens laut "Krone" über den Fall. Im ausführlichen Gespräch mit "Krone Bunt"-Chefin Euke Frank spricht sie auch darüber, wie sie heute auf ihre eigene Vergangenheit blickt.

Winkens möchte Frauen, die Gewalt erleben oder erlebt haben, ermutigen, Unterstützung zu suchen. Sie bietet Betroffenen an, gemeinsam mit ihnen eine Beratungsstelle aufzusuchen oder auch an die Öffentlichkeit zu gehen.

Scharfer Appell an Männer

Auch Männer nimmt die Schauspielerin in die Pflicht. Sie sollten sich klar gegen Gewalt positionieren und Betroffenen solidarisch zur Seite stehen. Ihr Appell lautet: "Stellt euch hin und macht endlich den Mund auf."

Der Fall zeigt, wie sehr öffentliche Berichte über Missbrauch Betroffene mit eigenen Erlebnissen konfrontieren können. Winkens’ Botschaft: Menschen, die Gewalt erfahren haben, tragen keine Schuld und sollen mit dem Erlebten nicht allein bleiben.

red,Akt. 25.09.2026, 18:16, 25.09.2026, 18:10
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