Eigentlich wurden die Polizisten losgeschickt, weil eine Mutter nach ihrem Kind gesucht hatte. Weil das Kind abends nicht zu ihr nach Hause gekommen war, soll die Frau die Polizei angerufen und um Nachschau beim Zuhause des Kindsvaters gebeten haben. Tatsächlich wurde das Kind auch gegen 20 Uhr an der Adresse angetroffen. Dort angekommen, bemerkten die Beamten aber auch einen starken Cannabisgeruch. Das berichtet die "Kronen Zeitung" jetzt über den Einsatz am 31. März.
In einer Garage trafen die Beamten zwei Männer mit mehreren Gramm Suchtgift an – daraufhin flüchtete der Bewohner (43) ins Haus und sperrte sich ein.
Als die Polizisten bei jenem 43-Jährigen eine Hausdurchsuchung durchführten, wurden bei ihm mehrere Gramm Kokain sowie rund 20 Gramm Cannabis sichergestellt. Er wurde bei der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt angezeigt.
Deutlich umfangreicher fiel der Fund beim zweiten Beschuldigten aus. Bei dem 34-Jährigen stellten die Polizisten in Wien etwa 500 Gramm Cannabis, 110 Gramm Ecstasy, 40 Gramm Kokain sowie rund 150 Gramm Amphetamine und Methamphetamine sicher.
Dazu kamen 20 weitere Behältnisse mit vermutetem Crystal Meth, sogenannte "Magic Mushrooms", Medikamente und mehrere Säckchen mit bislang unbekanntem Pulver.
Doch damit nicht genug: In der Wohnung fanden die Einsatzkräfte auch rund 55 Kilogramm manipulierte Pyrotechnik mit elektrischen Zündern sowie weitere 65 Kilogramm verbotene Pyrotechnik der Kategorien F3 und F4. Außerdem wurden mehrere Waffen entdeckt – darunter Schreckschusswaffen, Pfefferspray und Messer.
Gegen den 34-Jährigen bestand ein aufrechtes Waffenverbot. Er wurde festgenommen und in die Justizanstalt Wr. Neustadt eingeliefert.