Das Einkaufszentrum Großfeldsiedlung in Wien-Floridsdorf ist für tausende Menschen im Norden Wiens ein wichtiger Nahversorger und Treffpunkt. In den vergangenen Wochen häuften sich jedoch Beschwerden von Anrainern sowie von Geschäftsleuten.
Für Ärger sorgten etwa mangelnde Sauberkeit, Probleme bei der Müllentsorgung, schlechte Beleuchtung und Dauerparker. Der Floridsdorfer Bezirksvorsteher Georg Papai (SPÖ) reagierte und lud die Verantwortlichen von Wiener Wohnen zu einer Dringlichkeitssitzung in die Bezirksvorstehung.
Ziel war ein rasches Maßnahmenpaket, um die Situation im Einkaufszentrum im Herzen der Großfeldsiedlung zu verbessern. Bei dem Treffen wurde ein umfassendes Verbesserungsprogramm vereinbart. Erste Schritte sind laut Bezirksvorstehung bereits umgesetzt worden.
So wird das gesamte Einkaufszentrum seit vergangener Woche täglich gereinigt, um für mehr Sauberkeit und eine bessere Aufenthaltsqualität zu sorgen. Auch das Müllproblem wurde gelöst: Die Müllpressen für die gewerblichen Betriebe sind wieder vollständig in Betrieb. Zusätzlich wurde die Beleuchtungsanlage im Einkaufszentrum repariert, nachdem es zuletzt immer wieder zu Ausfällen gekommen war.
Auch die Parkplatzsituation wird nun stärker überwacht. Ordnungsberater von Wiener Wohnen kontrollieren regelmäßig den Kundenparkplatz, um Dauerparken zu verhindern. Parallel dazu wird an einer professionellen Bewirtschaftung der Stellplätze gearbeitet. Zusätzlich soll ein Sicherheitsdienst ausgeschrieben werden, der künftig regelmäßig im Einkaufszentrum im Einsatz sein soll.
Bezirksvorsteher Papai betont die Bedeutung des Einkaufszentrums für den Bezirk: "Das Einkaufszentrum Großfeldsiedlung ist ein zentraler Nahversorger für viele Menschen im Bezirk. Sauberkeit, Sicherheit und funktionierende Infrastruktur sind kein Luxus, sondern eine Selbstverständlichkeit."
Gemeinsam mit seinem Team wolle man die Umsetzung der Maßnahmen genau beobachten. Dafür sollen auch mehrere Bezirksräte – Sabine Mayerhofer, Marina Yazici, Emre Erdinc und Phillip Böcskör – verstärkt im Einkaufszentrum präsent sein. "Wir werden die Situation weiterhin engmaschig begleiten und stehen im laufenden Austausch mit Wiener Wohnen und den Geschäftsleuten", so Papai.