Jetzt geht es los: Die Landstraßer Hauptstraße wird in den kommenden Jahren Schritt für Schritt umgebaut. Ziel ist ein begrünter, verkehrsberuhigter Boulevard mit mehr Platz für Fußgänger und Radfahrer.
Der erste Bauabschnitt umfasst rund 700 Meter zwischen Juchgasse und Schlachthausgasse. Dort entstehen auf beiden Seiten baulich getrennte Ein-Richtungs-Radwege. Gleichzeitig werden bisher versiegelte Flächen aufgebrochen: Insgesamt 5.700 Quadratmeter Asphalt werden entfernt, rund 1.200 Quadratmeter neue Grünflächen entstehen.
Auch für mehr Schatten ist gesorgt. Zusätzlich zu den bestehenden 69 Bäumen werden entlang der Straße und in Seitengassen wie Keinergasse, Steingasse und Eslarngasse 28 neue Bäume sowie fünf Hochstammsträucher gepflanzt. Über 70 neue Beete sollen für Abkühlung sorgen. Alle Bäume bekommen zudem eine automatische Bewässerung.
"5.700 Quadratmeter werden entsiegelt, davon 1.200 Quadratmeter neue Grünflächen geschaffen und auf 700 Meter moderne Radwege errichtet", so Planungsstadträtin Ulli Sima (SPÖ). Bezirksvorsteher Erich Hohenberger (SPÖ) betont, dass viele Wünsche der Bevölkerung berücksichtigt wurden: "Bei der Bürger*innen-Befragung standen Verkehrsberuhigung, sichere Radverbindungen, Begrünung und Abkühlung ganz oben auf der Wunschliste."
Und NEOS-Mobilitätssprecherin Angelika Pipal-Leixner ist sicher: "Mit mehr Platz und Sicherheit für Fuß- und Radverkehr sowie mehr Aufenthaltsqualität führen wir diese wichtige Einkaufsstraße in die klimafitte Zukunft."
Im ersten Abschnitt zwischen Juchgasse und Schlachthausgasse entstehen auf beiden Seiten neue, baulich getrennte Radwege statt der bisherigen schmalen Mehrzweckstreifen. Zusätzlich werden rund 100 Radbügel montiert.
Auch die Begrünung wird deutlich ausgebaut: Zu den bestehenden 69 Bäumen kommen 28 neue Bäume und fünf Hochstammsträucher dazu. Gleichzeitig werden 5.700 Quadratmeter Asphalt entfernt und rund 1.200 Quadratmeter neue Grünflächen geschaffen. Alle Bäume erhalten eine automatische Bewässerung.
Nach dem ersten Bauabschnitt sind zwei Begegnungszonen geplant: eine beim Rochusmarkt zwischen Weyrgasse und Erdbergstraße sowie eine zwischen Barichgasse und Juchgasse. Dort sollen sich künftig alle Verkehrsteilnehmer den Straßenraum teilen. Neue Bäume, Sträucher, Sitzplätze und Wasserelemente sollen für mehr Aufenthaltsqualität sorgen. Öffis und Autos dürfen weiterhin durchfahren.
Die Umgestaltung basiert auf einem großen Beteiligungsprozess. Rund 15.000 Ideen und Vorschläge von Anrainern sind in die Planung eingeflossen, betont die Stadt.
Bis Sommer 2027 soll der erste Abschnitt fertig sein – und die Landstraßer Hauptstraße ein gutes Stück grüner und kühler werden.