Der SPÖ-Rathausklub trifft sich ab Donnerstag (12.3.) zu seiner jährlichen Arbeitsklausur im Burgenland. Rund 160 Delegierte sind zur Klubtagung nach Andau eingeladen, darunter Mitglieder des Stadtsenats, das Klubpräsidium sowie alle Mandatare des Wiener SPÖ-Klubs.
Die Tagung steht unter dem Motto "Wien voran: Arbeit, Aufschwung, Zukunft". Dabei wollen die Sozialdemokraten sowohl auf bereits umgesetzte Projekte zurückblicken als auch kommende Vorhaben präsentieren. Ziel sei es, die nächsten Meilensteine für ein gutes Leben in Wien aufzuzeigen.
Aufgrund einer Terminkollision kann SPÖ-Chef und Vizekanzler Andreas Babler heuer nicht an der Klubtagung teilnehmen. Vertreten wird er von Philip Kucher, dem Klubobmann der SPÖ-Parlamentsfraktion.
Bei der Klausur soll die Wirtschaft im Mittelpunkt stehen. Der Rathausklub will sich damit beschäftigen, wie das überdurchschnittliche Wirtschaftswachstum der vergangenen Jahre auch künftig angekurbelt werden kann.
Die letzten Jahre waren von einer starken Teuerungswelle geprägt. Dennoch habe sich Wien mit einer offensiven Wirtschaftspolitik und einer behutsamen Konsolidierungsstrategie gegen die daraus resultierende Rezession gestemmt. Wien sei das einzige Bundesland, das in den vergangenen Jahren Wirtschaftswachstum verzeichnen und damit eine Rezession in der Bundeshauptstadt abwehren konnte.
Zum Auftakt gibt es Begrüßungsworte und Redebeiträge von SP-Klubvorsitzendem Josef Taucher, Philip Kucher, Vorsitzender des SPÖ-Parlamentsklubs, vom burgenländischen SPÖ-Klubchef Robert Hergovich sowie von Bürgermeister und SPÖ-Wien-Chef Michael Ludwig.
Am Nachmittag werden Projekte in sogenannten "Red Talks" diskutiert. Den Auftakt machen Finanzstadträtin Barbara Novak und die scheidende Vizebürgermeisterin und Wohnbaustadträtin Kathrin Gaal. Danach folgen Beiträge von Öffi-Stadträtin Ulli Sima und Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky. Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler, Gesundheitsstadtrat Peter Hacker und Gemeinderätin Astrid Pany schließen das Programm des ersten Tages ab. Der zweite Tag findet ohne Medien statt, geplant sind interne Workshops.