Gutachten liegt vor

"Grünes Licht" für das Trinkwasser in Hainburg

Die Qualität des Wassers entspreche den hohen Maßstäben des österreichischen Lebensmittelgesetzes, teilte die Stadtgemeinde mit.
Erich Wessely
21.09.2026, 13:25
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Gute Nachrichten für die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadtgemeinde Hainburg an der Donau: Das aktuelle Trinkwasseruntersuchungsgutachten gibt offiziell grünes Licht für die Nutzung des Hainburger Wassers.

Nachdem die letzte routinemäßige Untersuchung vom 14.09.2026 eine leichte Abweichung bei den Höchstwerten für Coliforme Bakterien und Intestinale Enterokokken zeigte ("Heute" berichtete), belegt nun das neue Gutachten des zertifizierten externen Labors Eurofins Umwelt Österreich GmbH & Co. KG: Die Qualität des Wassers entspricht den hohen Maßstäben des österreichischen Lebensmittelgesetzes. Es konnten keine Spuren bakterieller Verunreinigungen nachgewiesen werden.

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Gewohnt gute Wasserqualität

Die Bürger können somit das Trinkwasser aus den Quellen der Stadt in gewohnt guter Wasserqualität genießen. Besondere Hygienemaßnahmen wie 3-minütiges Abkochen entfallen ab sofort, heißt es seitens der Stadtgemeinde.

"Ich möchte mich bei den Hainburgerinnen und Hainburgern für ihre Geduld und ihr Mitwirken bedanken. Besonderer Dank gilt auch den Kollegen vom Wasserwerk, die mit Hochdruck an der Wiederherstellung der gewohnt guten Wasserqualität gearbeitet haben", so Bürgermeister Johannes Gumprecht.

Montag offizielle Entwarnung

Eine Vergleichsanalyse, die direkt nach Bekanntwerden der Auffälligkeiten am Montag,14.09. durch ein weiteres externes Labor durchgeführt wurde, zeigte bereits letzte Woche keine Spuren einer Verunreinigung. Die offizielle Entwarnung folgt heute, Montag 21. September 2026, mit dem neuen, offiziellen Gutachten.

Umfassende Investitionen

Die Stadtgemeinde Hainburg habe in den letzten Jahren "umfassend in die Technik der Wasseraufbereitungsanlagen investiert. Es wurden in den letzten Jahren Investitionen in die UV-Anlagen, Klimageräte und die Erneuerung der Hochbehälter getätigt. Nach Bekanntwerden möglicher Verunreinigungen führte die Stadtgemeinde umgehend eine Schutzchlorierung des gesamten Leitungsnetzes durch".

Zuletzt wurde eine Verunreinigung im Jahr 2016 festgestellt. Als mögliche Ursachen für derartige Verunreinigungen können beispielsweise Messfehler, Rohrbrüche, Hochwasser-Ereignisse oder Insekten genannt werden: "Das quartalsweise Kontrollsystem und die wöchentlichen Eigenkontrollen ermöglichen es, Abweichungen der mikrobiologischen Anforderungen zeitnah aufzuspüren."

wes,21.09.2026, 13:25