Weil er am 13. Jänner eine Fahrprüfung hatte, vor der er sich fürchtete, legte ein 17-Jähriger in der Nacht davor noch ein Feuer. Vor dem Landesgericht Krems erklärte der junge Feuerwehrmann nun, warum es in seinem Elternhaus plötzlich brannte.
Der Bursche hatte die Fahrprüfung schon einmal nicht geschafft. Die Angst vor einem neuerlichen Antritt dürfte laut "NÖN" schließlich der Auslöser für die Tat gewesen sein. Vor Gericht räumte der Jugendliche ein, die Prüfung vermeiden haben zu wollen.
Dafür griff er zu einer drastischen Methode. In den frühen Morgenstunden des 13. Jänner soll er in seinem Zimmer Kleidung, Papier und Karton in Brand gesetzt haben. Weil es sich bei dem Haus um einen Holzriegelbau handelt, entwickelte sich daraus rasch eine gefährliche Situation.
Lange blieb der 17-Jährige mit dem Feuer nicht allein. Als die Flammen außer Kontrolle gerieten, rückte die Feuerwehr an. Damit standen plötzlich ausgerechnet jene Kameraden vor dem Haus, mit denen der Jugendliche selbst bei Einsätzen unterwegs war.
Der Vorfall dürfte zudem kein Einzelfall gewesen sein. Laut "NÖN" soll der Jugendliche bereits Monate zuvor Hemden angezündet haben.
Nun zog die Justiz Konsequenzen. Der 17-Jährige erhielt eine bedingte Haftstrafe und muss sich einer Psychotherapie unterziehen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.