In der Debatte um hohe Spritpreise meldet sich jetzt Landesvize Stephan Pernkopf (ÖVP) zu Wort, drängt in Richtung Regierung: "Das Leben muss wieder leichter werden. Die immens hohen Diesel- und Benzinpreise müssen runter, um die Menschen und die Wirtschaft zu entlasten. Dazu müssen alle Maßnamen geprüft und schnellstmöglich umgesetzt werden!"
Denn es gehe längst nicht mehr nur um die Preise an der Zapfsäule: "Höhere Spritpreise werden auch auf alle anderen Preise im Supermarkt durchschlagen und die Güter des täglichen Lebens verteuern und auch die Inflation antreiben!" Und weiter: "Vorallem die Mehreinnahmen durch höheres Steueraufkommen müssen an die Landsleute zurückgegeben werden", so Pernkopf.
Univ. Prof. Daniel Varro erklärt dazu: "Etwa die Hälfte des Spritpreises machen die staatlichen Abgaben aus. Diese beinhalten die Mineralölsteuer, die CO2-Bepreisung und die Mehrwertsteuer."
Schon im Frühjahr hatte Pernkopf gefordert, die CO2-Bepreisung zumindest temporär auszusetzen oder die Mineralölsteuer samt Mehrwertsteuer zu senken (was dann auch teilweise umgesetzt wurde).
Auch den Strom- und Gaspreis spricht er an: Extreme Gaspreisspitzen dürften nicht ungefiltert auf den gesamten Strompreis durchschlagen, der preissetzende Einfluss von Gas müsse bei außergewöhnlichen Marktverwerfungen begrenzt werden.