Beim Wiener Gürtel Nightwalk wurde am Wochenende wieder gefeiert. Unter den Besuchern war diesmal auch Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ). Er machte sich selbst ein Bild von der Veranstaltung und zeigte sich danach begeistert.
"Bei freiem Eintritt haben tausende Menschen gemeinsam gefeiert und gezeigt, wie lebendig und vielfältig Wien ist", so der Stadtchef. Ludwig betonte dabei auch die Bedeutung von kostenlosen Kulturveranstaltungen. "Denn Kultur soll in Wien für alle zugänglich sein – unabhängig vom Geldbörsel."
Beim Gürtel Nightwalk stehen die Musiklokale entlang des Gürtels im Mittelpunkt. Dazu kommen Open-Air-Bühnen bei B72, Chelsea und rhiz sowie beim Loop/Gürtelbräu. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.
"Veranstaltungen wie der Gürtel Nightwalk schaffen Raum für Begegnung, fördern die heimische Kulturszene und machen unsere Stadt zu dem, was sie ist: offen, vielfältig und lebenswert", so Ludwig.
Der Gürtel Nightwalk blickt mittlerweile auf mehr als ein Vierteljahrhundert Geschichte zurück. Die erste Ausgabe fand am 22. August 1998 statt. Damals gab es Open-Air-Bühnen bei B72, Chelsea und rhiz.
Seither ist die Zahl der teilnehmenden Lokale gewachsen, auch eine vierte Open-Air-Bühne beim Loop/Gürtelbräu kam hinzu. Ludwig bedankte sich nach seinem Besuch bei Organisatoren, Künstlern, Lokalen und Helfern und kündigte an: "Ich freue mich schon auf den nächsten Gürtel Nightwalk!"