Am Dienstag kam es gegen 17.25 Uhr im Verschubbahnhof Kledering bei Schwechat zu einer sogenannten "Flankenfahrt", wie seitens eines ÖBB-Sprechers gegenüber "Heute" heißt. Dabei prallten zwei Güterwaggons seitlich aneinander.
Derzeit befinden sich zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort. Der Personenverkehr sei von dem Vorfall laut dem ÖBB-Pressesprecher nicht betroffen. Glücklicherweise wurde bei dem Unfall niemand verletzt, wie es seitens der ÖBB heißt.
"Heute"-Leserreporter haben bereits den brennenden Zug fotografieren können. Die Rauchsäule ist mehrere kilometerweit bis nach Wien zu sehen.
Laut "Heute"-Infos waren auch auf dem entgleisten Zug geladene Autos betroffen – auch diese gerieten in Brand. Der Feuerwehreinsatz läuft auf Hochtouren.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte standen mehrere Fahrzeuge, die sich neben dem Güterwaggon befanden, ebenfalls in Brand. Derzeit stehen mehrere Feuerwehren im Einsatz, um die Flammen zu bekämpfen und eine weitere Ausbreitung des Brandes zu verhindern.
"Das Gelände und die Löschwasserversorgung gestaltet sich für die Einsatzkräfte schwierig", erklärte Feuerwehrsprecher Klaus Stebal gegenüber "Heute".
Gegen 19.30 Uhr hatte die Feuerwehr aber die Flammen unter Kontrolle. Nur noch Nachlöscharbeiten waren im Gange. Insgesamt standen elf Feuerwehren mit rund 80 Silberhelmen im Einsatz.
Wie die ÖBB am Dienstagabend mitteilte, sind drei Güterwagen, die mit PKW beladen waren, entgleist und teilweise umgekippt. Der im Zuge der Kollision entstandene Brand an einzelnen Fahrzeugen und Güterwagen konnte von der Feuerwehr gelöscht werden. Die Ursache für die Kollision war vorerst unklar, der Schaden ist enorm.