Nach dem Rückzug von Unimarkt kehrt in vielen Gemeinden wieder Hoffnung ein. Insgesamt elf ehemalige Standorte werden ab Ende Februar 2026 schrittweise als Adeg-Märkte neu eröffnet – sechs in Oberösterreich, vier in der Steiermark und einer in Niederösterreich.
Der Rewe-Konzern hatte 20 Filialen übernommen. Die Bundeswettbewerbsbehörde genehmigte den Deal unter Auflagen: Zehn konkret genannte Standorte müssen für zehn Jahre von selbstständigen Adeg-Kaufleuten betrieben werden. Damit soll die Nahversorgung langfristig gesichert werden.
Acht Märkte starten bereits Ende Februar und Anfang März, darunter Zwettl, St. Ruprecht an der Raab, Anger, St. Oswald bei Plankenwarth, Fernitz-Mellach, Raab, Frankenmarkt und Weitersfelden. Weitere Eröffnungen in Andorf, Waldhausen im Strudengau und Bad Zell folgen im März.
Adeg-Geschäftsführer Florian Klein betont: "Die Übernahme der Unimarkt-Standorte ist ein bedeutender Schritt für die nachhaltige Sicherung der Nahversorgung in Oberösterreich, Niederösterreich und der Steiermark."
Adeg ist bereits in rund 150 Gemeinden der einzige Nahversorger im Ort. Neben Eigenmarken wie "Ja! Natürlich", "clever" oder "efef" sollen auch zahlreiche regionale Produkte angeboten werden.
Auch bei Billa geht es weiter: Die übernommenen Standorte in Gaspoltshofen, Neuhofen, Neumarkt im Hausruckkreis und Ort im Innkreis sollen bis spätestens Ostern 2026 wiedereröffnet werden.