In Belegschaft brodelt es

„Haareschneiden gegen Geld“: Wirbel in Stadt Gerasdorf

Innerhalb der Belegschaft der Stadt Gerasdorf brodelt es. Ein Vorwurf: Ein Mitarbeiter soll gegen Bezahlung Kollegen die Haare geschnitten haben.
20.10.2026, 06:15
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In einem anonymen Schreiben, das "Heute" vorliegt, lässt der Absender kein gutes Haar an den Verantwortlichen der Stadtgemeinde.

Insbesondere Bürgermeister Dietmar Ruf (FPÖ), den Stadtamtsdirektor und die Chefs der Personalabteilung nimmt er dabei in die Pflicht: "In der Stadtgemeinde Gerasdorf läuft einiges nicht richtig und niemand unternimmt etwas dagegen."

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Krankenmeldung später vorgelegt?

So habe ein Mitarbeiter "anderen Kollegen gegen Bezahlung die Haare geschnitten". Über sechs Wochen sei dieser zudem "unentschuldigt nicht im Dienst gewesen. Erst viel später wurden eine Krankenmeldung und eine Bestätigung über die Kur vorgelegt".

Eine reine Vernaderung ist das Schreiben offenbar nicht, der Fall wird nämlich jetzt geprüft: "Derzeit erfolgt eine umfassende, interne Prüfung des Sachverhalts für eine lückenlose Aufklärung, u.a. auch in Zusammenarbeit mit der Aufsichtsbehörde, und es wurden bereits – und werden noch weitere – Stellungnahmen eingeholt", heißt es seitens der Stadtgemeinde Gerasdorf auf "Heute"-Anfrage.

"In einem aufrechten Dienstverhältnis"

Der Mitarbeiter "befindet sich in einem aufrechten Dienstverhältnis mit der Stadtgemeinde Gerasdorf bei Wien", wird betont. Für alle Beteiligten gilt die Unschuldsvermutung. Mehr könne die Stadtgemeinde zu dem Fall aus Datenschutzgründen nicht sagen.

Der Beschwerdeführer kritisiert abschließend, dass in der Causa monatelang nichts passiert sei: "Bei anderen Mitarbeitern wird viel, viel genauer hingeschaut und es werden Konsequenzen gezogen. Hier wird weggeschaut."

wes, 20.10.2026, 06:15