Drama um Covid-Impfzertifikat

"Habe korrekt geimpft": Ärztin spricht über Xhaka

In der Impf-Posse um den Schweizer Granit Xhaka meldet sich nun die Ärztin zu Wort, die ihn geimpft haben soll.
Sport Heute
23.09.2026, 08:00
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Im Fall um das umstrittene Covid-Zertifikat von Granit Xhaka gibt es eine neue Wendung. Nachdem der Schweizer Nationalteam-Kapitän eingeräumt hatte, im Jahr 2022 eine Impfbestätigung erworben zu haben, meldet sich nun jene Ärztin zu Wort, die das Zertifikat ausgestellt haben soll. Sie beharrt darauf, den Fußballstar ordnungsgemäß geimpft zu haben.

Gegen Xhaka wird in der Schweiz ermittelt. Im Raum stehen mögliche Urkundenfälschung und die Frage, ob sich der mittlerweile 33-Jährige ein falsches Covid-Zertifikat beschafft haben könnte.

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Zunächst hatte Xhakas Umfeld die Vorwürfe zurückgewiesen. Sein Sprecher erklärte, dass Bestätigungen über Impfungen im Jänner und November 2022 vorliegen würden. Später meldete sich Xhaka selbst zu Wort und räumte ein, eine Impfbestätigung erworben zu haben.

"Ich empfand tiefes Misstrauen gegenüber dem Impfstoff und war von Ängsten und Verunsicherung geprägt. In dieser aufgewühlten Gefühlslage habe ich eine Impfbestätigung erworben, anstatt meine offenen Fragen auf dem vorgesehenen Weg zu klären. Heute sehe ich klar, dass dieser Weg nicht richtig war. Es war ein Fehler. Das tut mir leid", erklärte der Schweizer.

Nun sorgt die behandelnde Ärztin mit ihren Aussagen gegenüber dem Schweizer "Blick" für neue Fragen. "Ich habe Xhaka korrekt geimpft!", betont die 54-Jährige. Auch das von ihr ausgestellte Zertifikat entspreche aus ihrer Sicht der Wahrheit.

Nach Darstellung der Ärztin habe sich Xhaka Anfang 2022 an sie gewandt, um ein Covid-Zertifikat zu erhalten. Der Fußballer habe ihr berichtet, bereits Anfang 2021 an Covid erkrankt gewesen zu sein. Deshalb sei die erste Impfung als Booster vorgesehen gewesen und lediglich eine Impfung notwendig gewesen. Diese habe tatsächlich stattgefunden, versichert die Ärztin.

Damit stehen die Aussagen der Beteiligten zumindest teilweise im Widerspruch. Xhaka bleibt bei seinem öffentlichen Statement. Sein Sprecher teilte dem "Blick" mit: "Granit hat seinem Statement nichts hinzuzufügen."

Die Ärztin weist unterdessen auch den Eindruck zurück, während der Pandemie zur impfkritischen Szene gehört zu haben. Sie sei selbst früh gegen Covid geimpft worden und habe die Krankheit sehr ernst genommen.

Laut "Blick" war ihre Praxis bereits 2023 von der Polizei durchsucht worden. Ausgangspunkt soll eine Anzeige einer Krankenkasse wegen eines anderen Verdachts gewesen sein. Bei den Ermittlungen seien die Behörden dem Bericht zufolge auf mehrere Covid-Dossiers gestoßen – darunter auch eines mit dem Namen Granit Xhaka.

red,23.09.2026, 08:00