137 Länderspiele, 49 Tore – Marko Arnautovic stellte zwei beeindruckende ÖFB-Rekorde auf, beendete nach dem WM-Aus gegen Spanien aber seine Nationalteam-Karriere.
Zum Leidwesen vieler Ex-Kollegen. "Es fühlt sich anders an", gesteht Routinier Phillipp Mwene im Camp in Windischgarsten. Es ist das erste ohne "Arnie". "Die Lücke ist groß", ergänzt Romano Schmid. "Denn das waren gefühlt unsere besten Spieler aller Zeiten." Der Frosinone-Legionär spricht in der Mehrzahl, meint auch das Fehlen von David Alaba und Marcel Sabitzer.
Maximilian Wöber schließt sich der Meinung an. "Das sind unglaubliche Leute, mit denen ich viele Siege gefeiert habe und die auf und neben dem Platz fehlen."
Aber es gibt auch einen Vorteil, wie Wöber mit einem Augenzwinkern anmerkt. "Seit Marko (Arnautovic, Anm.) nicht mehr da ist, ist es bei uns am Esstisch ruhiger und es reden mehr Leute, nicht nur er." Nachsatz: "Bei uns wird sich keiner unwohl fühlen. Alle sind total offen."