Ein 17-Jähriger und seine gleichaltrige Freundin unternahmen am Sonntag in ihrem Heimatbezirk Gmunden eine Wanderung im Toten Gebirge. Um 5 Uhr starteten sie ihre Tour beim Seehaus am Almsee in Grünau. Die beiden gingen über den Sepp-Huber-Steig zur Pühringer Hütte, die sie gegen 11 Uhr erreichten.
Dort verbrachten sie den ganzen Tag und übersahen laut eigenen Angaben dabei "ein wenig die Zeit". Der Jugendliche telefonierte mehrmals mit seinem Vater. Dieser betonte wiederholt, dass es um 19.30 Uhr finster werde und sie sich beeilen sollten. Trotzdem kam das Pärchen in die Dunkelheit.
Das Problem: Die mitgeführte Stirnlampe hatte keinen Akku mehr. Die Wanderer leuchteten mit ihren Handys. Gegen 23 Uhr meldete sich der Teenie erneut bei seinem Papa und sagte, dass sie sich verstiegen hätten und nicht mehr weiter könnten. Genauen Standort konnte er keinen nennen – plötzlich ging auch den Smartphones der Saft aus.
Der Vater setzte daraufhin einen Notruf ab. Wegen der Witterung konnte der Polizeihubschrauber nicht abheben. Sofort machte sich eine Rettungsmannschaft auf den Weg ins Gebiet rund um den Sepp-Huber-Steig. Dann die große Erleichterung: Um 0.40 Uhr entdeckten die Helfer die Verirrten in rund 850 Meter Höhe – unverletzt.