Minirock ja, Kopftuch nein?

Hasswelle auf Satansbratan nach Kopftuch-Aussage

Kopftuch-Ansage sorgt für Wirbel: Wiener Influencer und Realitystar Satansbratan kassiert für seine Meinung ordentlich Kritik.
Heute Entertainment
17.09.2026, 14:10
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Wiener Comedy-Influencer und Realitystar Satansbratan (Erik Seidl) nimmt sich in einem neuen Social-Media-Video das Kopftuchverbot an Österreichs Schulen vor. Seine Meinung zum umstrittenen Thema scheint in Stein gemeißelt. "Es gibt ein Kopftuchverbot, aber es dürfen Mädchen in Minirock, komplett bauchfrei mit 12, 13 Jahren komplett geschminkt sein?," so der Wiener.

Viele 12-Jährige seien durch Social Media "viel zu frühreif", weil sie sich dort "Influencerinnen und Beauty-Tanten" als Vorbilder nehmen würden. "Und dann dürfen Mädchen nicht an ihre Religion glauben, ein Kopftuch tragen," führt er fort.

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Für Seidl ist vor allem die Freiwilligkeit entscheidend. "Es gibt natürlich auch die andere Seite, wenn Mädchen gezwungen werden", sagt er. Bei einer Neunjährigen aus einer gläubigen Familie könne er das Verbot trotzdem nicht nachvollziehen.

Doch genau dafür kassiert er jetzt starke Kritik. Neben Usern, die ihm zustimmen, sammeln sich viele kritische Stimmen unter dem Video. "Du bist auch schon voll daneben", schreibt ein User. "Schwierige Argumentation", meint ein anderer. Besonders seine Aussage zur Freiwilligkeit sorgt für Widerspruch: "Denkst du eine 9-Jährige macht es freiwillig?"

Weitere User machen mit "Du hast keine Ahnung, wie es in anderen Ländern abgeht" oder "Du kannst das eine mit dem anderen nicht vergleichen" ihre Meinung deutlich.

Neben der Kritik gibt es aber auch User, die Seidl ausdrücklich zustimmen. "Danke für deine klaren, authentischen Worte", "Respekt" und "Echt stark von dir" heißt es etwa. Zwischen Lob und "voll daneben" ist sich seine Community damit alles andere als einig.

red,Akt. 17.09.2026, 14:38, 17.09.2026, 14:10
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