Kaum zu glauben!

Kratky offen: Er hatte fast eine Million Euro Schulden

In seiner Biografie erzählt Robert Kratky von Schulden, Existenzängsten und Zeiten, in denen selbst ein Hotdog zum Problem wurde.
Heute Entertainment
17.09.2026, 08:32
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Wer Robert Kratky (53) mit seiner jahrzehntelangen Ö3-Karriere verbindet, dürfte kaum vermuten, wie schlimm seine finanzielle Situation gerade in jungen Jahren war.

Schon Anfang 20 wurde Kratky mit einem Finanzstrafverfahren konfrontiert. Er hatte bei seinem damals geringen Einkommen nicht damit gerechnet, steuerpflichtig zu sein. "Ich war unorganisiert und chaotisch, und bis zu dem Zeitpunkt, als das Finanzamt mir diesen Brief geschrieben hat, war es mir nicht möglich, mein Leben abseits des Jobs auf die Reihe zu kriegen."

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Sein erstes Konto hatte Kratky bereits überzogen, ohne zu wissen, was er im nächsten Monat verdienen würde. "Ich war einfach dumm und ungeschickt. Und nun hatte ich keine Ahnung, woher ich das Geld nehmen sollte." Seine Schulden musste er schließlich über Jahre abbezahlen.

Teilweise war es so knapp, dass er nicht wusste, wovon er sich Essen kaufen sollte. In seiner damaligen WG sammelte Kratky Schilling-Münzen ein, die sein Mitbewohner in den Ritzen der Couch verloren hatte, und kaufte sich davon einen günstigen Hotdog am Schwedenplatz. Seiner Mutter erzählte er davon nichts, ihr gegenüber behauptete er, gut zu verdienen.

Und auch viele Jahre später war Geld für den Ö3-Star keineswegs kein Thema mehr. Zum Zeitpunkt seines Zusammenbruchs 2020 besaß Kratky zwar bereits sein Haus in der Wachau, gleichzeitig liefen darauf aber knapp eine Million Euro Schulden samt Kredit. Für ihn bedeutete das auch, dass Weiterarbeiten keine Frage war, sondern finanziell notwendig.

Die Angst, irgendwann wieder finanzielle Probleme zu bekommen oder im Alter nicht abgesichert zu sein, begleitete ihn laut Biografie lange.

"Die Leute denken, dass sich jemand in meinem Beruf und meiner Position keine Sorgen um seine Finanzen machen muss. Aber das ist ein Irrtum. Den größten Teil meines Lebens war ich weit davon entfernt, ausgesorgt zu haben. Erst in den letzten Jahren hat mein viele Jahre andauerndes berufliches Engagement angefangen, sich auszuzahlen."

red,17.09.2026, 08:32
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