Ein völlig demoliertes Auto, Trümmer auf der Fahrbahn und ein kilometerlanger Stau im Frühverkehr: Ein schwerer Unfall auf der Westautobahn (A1) bei Linz sorgte am Donnerstagmorgen für massive Verkehrsbehinderungen. Am Steuer saß ein 24-Jähriger, der laut Alkotest 1,22 Promille hatte.
Gegen 4.15 Uhr war der Linzer in Richtung Wien unterwegs, als er im Bereich Ebelsberger Berg aus noch ungeklärter Ursache von der Straße abkam. Sein Wagen krachte gegen einen Anpralldämpfer, überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen.
Der Aufprall war so heftig, dass Motor und Getriebe aus dem Auto gerissen wurden. Trümmerteile und ausgelaufene Betriebsmittel verteilten sich auf drei Fahrstreifen über rund 150 Meter. Auch ein weiteres Fahrzeug wurde durch herumfliegende Teile getroffen und war danach nicht mehr fahrbereit.
Der 24-Jährige hatte Glück im Unglück: Er konnte sich selbst aus dem Wrack befreien und blieb weitgehend unverletzt. Ein Alkotest ergab allerdings 1,22 Promille. Seinen Führerschein musste er noch an Ort und Stelle abgeben.
Die Aufräumarbeiten dauerten mehrere Stunden. Rund vier Stunden lang konnten Autofahrer die A1 Richtung Wien nur über den Pannenstreifen passieren. Im morgendlichen Berufsverkehr kam es dadurch zu erheblichen Verzögerungen.