Zwei klare Forderungen

"Heimat ab 40 Grad unbewohnbar" – VdB hat Hitze-Appell

Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat am Mittwoch auf X angesichts der Hitzewelle eindringlich vor den Folgen der Klimakrise gewarnt.
Michael Rauhofer-Redl
05.08.2026, 17:34
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Mit deutlichen Worten hat sich Bundespräsident Alexander Van der Bellen am Mittwochnachmittag auf der Plattform X zur aktuellen Hitzewelle geäußert. "Sagen wir's, wie es ist: Es ist verdammt heiß", schrieb das Staatsoberhaupt.

Van der Bellen verwies auf die ausgetrockneten Wiesen, den niedrigen Pegelstand der Donau und die angespannten Grundwasserstände in Österreich. Zuvor hatte er nach eigenen Angaben mit dem Klimatologen und Meteorologen Herbert Formayer von der Universität für Bodenkultur Wien über die aktuelle Lage gesprochen.

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Die Forschung zeige seit Jahren, wie stark sich das Klima verändere und welche Folgen das für Österreich habe. "Die Realität, die Zahlen und Messwerte darstellen, spüren wir gerade", so der Bundespräsident. Besonders ältere Menschen, Kranke und Kinder litten unter der Hitze. Auch für Tiere sei die Situation belastend.

Präsident gibt Marschrichtung vor

Besonders eindringlich formulierte Van der Bellen seine Warnung: "Die schönste Heimat wird unbewohnbar ab 40 Grad Celsius."

Als Konsequenz fordert der Bundespräsident zwei zentrale Maßnahmen. Zunächst müsse sich Österreich an die Folgen der Klimakrise anpassen und widerstandsfähiger werden. Gleichzeitig brauche es einen rascheren Ausstieg aus fossiler Energie sowie einen schnelleren Ausbau erneuerbarer Energien, um die Ursachen der Klimakrise zu bekämpfen.

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