17 Mitarbeiter betroffen

Hellweg vor dem Aus – jetzt schließt auch die Zentrale

Nach der Schließung aller Hellweg-Märkte in Österreich folgt der nächste Schritt. Nun soll auch die Zentrale in Linz geschlossen werden.
Michael Rauhofer-Redl
24.09.2026, 14:30
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Das Aus von Hellweg in Österreich schreitet weiter voran. Im Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung über die HELLWEG Die Profi-Baumärkte GmbH wurde am Mittwoch beim Landesgericht Linz ein Antrag auf Schließung des Unternehmens gestellt.

Betroffen sind im Wesentlichen die Zentrale in Linz sowie leitende Funktionen. Die Mitarbeiter wurden am Donnerstag über den Schritt informiert. 17 Beschäftigte sind von der Schließung betroffen.

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Alle Märkte bereits geschlossen

Die Baumarktkette hatte zum Zeitpunkt der Eröffnung des Sanierungsverfahrens Ende Juni noch sechs Bau- und Gartenmärkte in Oberösterreich, Salzburg und der Steiermark betrieben. Damals waren 165 Mitarbeiter beschäftigt.

Mittlerweile wurden sämtliche Märkte geschlossen. Der Abverkauf der noch vorhandenen Waren soll in den kommenden Wochen abgeschlossen werden.

Zunächst hatte Hellweg im August die Schließung der Standorte Graz-Raaba und Fürstenfeld mit rund 44 Beschäftigten beantragt. Ende August folgte der Antrag auf Schließung der vier verbliebenen Standorte mit rund 116 Beschäftigten.

Investor-Verhandlungen ohne Ergebnis

Hoffnung hatte es zwischenzeitlich auf eine Fortführung von vier Standorten gegeben. Gespräche mit einem möglichen Investor führten bisher allerdings zu keinem Ergebnis.

Das Sanierungsverfahren war am 30. Juni am Landesgericht Linz eröffnet worden. Zuvor hatte die Hellweg-Gruppe Mitte Juni in Deutschland entsprechende Verfahren eingeleitet.

Ganz abgeschlossen ist das Insolvenzverfahren damit noch nicht. Das Unternehmen zeigt sich zuversichtlich, bei der Sanierungsplantagsatzung am Freitag, dem 25. September, mit den Gläubigern einen Sanierungsplan vereinbaren zu können.

mrr,24.09.2026, 14:30
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