Hier steigt heute das einzige Feuerwerk des Landes

Wer ein professionelles Feuerwerk erblicken will, muss zum Wechsel auf 2022 nach Salzburg blicken.
Wer ein professionelles Feuerwerk erblicken will, muss zum Wechsel auf 2022 nach Salzburg blicken.VOGL-PERSPEKTIVE.AT - Mike Vogl / picturedesk.com
Nur in einer einzigen Landeshauptstadt gibt es heuer ein größeres, offizielles Feuerwerk. Der Rest Österreichs geht (fast) leer aus.

Anhand der Polizeimeldungen konnte man es in den letzten Tagen bereits erahnen: Handel und Gebrauch illegaler Feuerwerkskörper boomen. Von der Möglichkeit, das private Abfeuern von Pyrotechnik innerhalb des Ortsgebiets zu Silvester zu erlauben, haben so gut wie alle Gemeinden dieses Jahr Abstand genommen. Es drohen Strafen von bis zu 3.600 Euro.

Böller-Verbot zu Silvester – bis zu 3.600 Euro Strafe >>

Wer stattdessen darauf hofft, einfach die offiziellen Feuerwerke der Städte und Orte anschauen zu können, wird leider gleichermaßen enttäuscht. Nicht nur aus Umwelt-, sondern auch aus Corona-Gründen verzichten fast alle Landeshauptstädte heuer darauf. Nur zwei geben sich als Refugium der Feuerteufel.

Pyro-Refugium

Wer es privat Krachen lassen will, muss nach Klagenfurt oder Wolfsberg in Kärnten. Hier wurde vom Bürgermeister eine Ausnahmeregelung erlassen, die das private Abfeuern zwischen 23.30 und 0.30 Uhr gestattet. Ein großes, offizielles Feuerwerk gibt es erst 160 Kilometer weiter nördlich, am Nordrand der Alpen.

"Die Stadt Salzburg ist keine Spaßbremse. Pandemie und Umweltschutz setzen uns allen aber zum Jahreswechsel klare Grenzen. Daher bleiben private Feuerwerke, Raketen und Böller auch heuer verboten", erklärt Bürgermeister Harald Preuner. Aber: Für die Bevölkerung will man trotzdem mit einem großen, acht Minuten langen Feuerwerk über Festung und Altstadt den Himmel zum Leuchten bringen.

So rutscht Österreich ins neue Jahr 2022 >>

Damit will man die Menschen auch fort von beengten Feiern zu Hause und rein in die Weiten der Altstadt unter freiem Himmel locken. Der Adventmarkt um den Dom herum wird deswegen auch bis 22 Uhr verlängert. Ob es einen Livestream des Feuerwerks für den Rest der Republik geben wird ist noch nicht bekannt.

2020 war es Innsbruck, das als einzige Ausnahme mit einem Feuerwerk ins neue Jahr startete:

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