Dramatische Szenen

Hilferufe, schlecht ausgerüstet: Wanderin (26) gefangen

Dramatische Szenen im Salzkammergut: Eine schlecht ausgerüstete Wanderin war in unwegsamem Gelände gefangen. Die Chinesin konnte nicht mehr weiter.
20.10.2026, 09:32
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Am Montag wurde die Polizei per Notruf alarmiert: Eine Frau hatte am Hinteren Gosausee (Bez. Gmunden) Hilferufe aus dem Wald gehört.

Zwei Alpinpolizisten und Mitglieder der Bergrettung rückten aus. Schon von der Forststraße aus konnten sie Kontakt zu der 26-jährigen Wanderin herstellen.

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Absturz drohte

Wie sich herausstellte, saß sie auf einem mit Felsstufen durchsetzten Bergrücken fest. Die Frau wurde angewiesen, sich nicht mehr zu bewegen, um einen Absturz zu verhindern.

Die Retter kletterten über einen Jagdsteig zu der Touristin, auch die Polizei machte sich auf den Weg zu ihr. Am Seil gesichert konnten sie sie schließlich aus dem steilen Gelände bergen und ins Tal bringen.

Die Chinesin erklärte, dass sie einem Weg gefolgt war und den See umrunden wollte, da ihr dort andere Wanderer entgegenkamen. Nach einiger Zeit verlor sie aber die markierte Route. Die Frau drehte jedoch nicht um, sondern ging weiter und kam so in immer unwegsameres Gelände.

Das Fatale: Die 26-Jährige war unzureichend ausgerüstet: Sie trug Übergangsstiefel mit glatter Sohle, Straßenkleidung und eine Handtasche.

red, Akt. 20.10.2026, 09:41, 20.10.2026, 09:32