Veranstaltungen im Fokus

Höchste Warnstufe: Rotes Kreuz rüstet sich für Notfälle

Bis zu 40 Grad drohen am Wochenende in OÖ. Im Zentralraum gilt die höchste Hitzewarnung – jetzt bereitet sich das Rote Kreuz auf mehr Einsätze vor.
Oberösterreich Heute
26.06.2026, 03:00
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Die Hitze rollt auf Oberösterreich zu – und sie wird zur echten Belastungsprobe. Für das Wochenende sind Temperaturen von bis zu 40 Grad angesagt. Im Zentralraum gilt sogar die höchste Hitzewarnung. Erste Veranstaltungen im Land wurden bereits abgesagt, weil die gesundheitliche Gefahr zu groß ist.

Mehr Personal, höhere Bereitschaft

Auch beim OÖ. Roten Kreuz ist man alarmiert. "Für das kommende Wochenende rechnen wir aufgrund der angekündigten heißen Temperaturen mit einer erhöhten Zahl hitzebedingter Einsätze", erklärt Reinhard Schmidt, Landesrettungskommandant des OÖ. Roten Kreuzes gegenüber "Heute".

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Man habe deshalb "bereits frühzeitig Maßnahmen gesetzt" und die Einsatzorganisation entsprechend vorbereitet, so Schmidt. Konkret wird der Regeldienst mit zusätzlichen Besatzungen verstärkt. Besonders im Fokus stehen Bezirke, in denen viele Ambulanzdienste bei Veranstaltungen stattfinden.

Dazu zählen laut Rotem Kreuz unter anderem die Konzerte auf Burg Clam – dort stehen am Wochenende Unheilig und OneRepublic auf der Bühne – und die Pride in Linz. Gemeinsam mit Veranstaltern und anderen Einsatzorganisationen seien die Konzepte angepasst worden – etwa durch zusätzliches Personal, stärkere ärztliche Versorgung, andere Schichtpläne und personelle Reserven.

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Gleichzeitig wurden auch benachbarte Bezirke in erhöhte Bereitschaft versetzt. Sie sollen bei Bedarf rasch aushelfen können. Schmidt betont, dass das nur durch den Einsatz vieler Freiwilliger möglich sei: "Dieses freiwillige Engagement ist das Rückgrat unseres Einsatzsystems."

Appell an die Bevölkerung

Die Hitze trifft aber auch die Helfer selbst. Besonders Ambulanzdienste unter freiem Himmel seien eine zusätzliche Herausforderung. Deshalb achte man auf Pausen, Flüssigkeit und Schutz der Einsatzkräfte. An die Bevölkerung richtet Schmidt einen klaren Appell: "Trinken Sie ausreichend, meiden Sie die pralle Sonne und körperliche Anstrengung während der heißesten Tageszeit."

Besonders gefährdet seien ältere Menschen, Kleinkinder und chronisch kranke Personen. Wer Abkühlung im Wasser sucht, soll vorsichtig sein: nicht überhitzt hineinspringen, keinen Alkohol trinken und Kinder nie unbeaufsichtigt lassen. Kommt es trotzdem zum Notfall, gilt laut Rotem Kreuz: sofort den Notruf wählen und Erste Hilfe leisten.

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