Ehrliche Worte

Hofmann über Demir: "Das war sicher nicht förderlich"

Yusuf Demir fiebert seinem Comeback bei Rapid entgegen. Mentor und Geschäftsführer Steffen Hofmann verrät, was er vom 22-Jährigen erwartet.
Erich Elsigan
19.02.2026, 13:00
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Bei Rapid hat sich die erste Aufregung nach dem Pyro-Eklat im Derby gelegt. Die Hütteldorfer verfassten eine Stellungnahme, warten, welche Sanktionen der Liga-Strafsenat verhängt. Ein Urteil wird es frühestens am Montag geben.

Für rauchende Köpfe sorgt auch die sportliche Talfahrt. Die Wiener sind seit zwölf (!) Pflichtspielen sieglos, Neo-Trainer Johannes Hoff Thorup hält bei einem Punkteschnitt von 0,33 Zählern pro Match, das Meister-Play-off ist in Gefahr.

Am Samstag (17 Uhr) kommt der WAC ins Allianz Stadion, beide Klubs benötigen dringend einen "Dreier". Für Rapid könnte zum ersten Mal Yusuf Demir auflaufen. Der Offensivmann kam im Februar als Last-Minute-Neuzugang von Galatasaray, feilt seitdem an seinem Comeback.

Rapid-Geschäftsführer Steffen Hofmann, der Demir seit seinen Teenager-Jahren bestens kennt, sagt: "Yusi ist jemand, der uns helfen kann. An einem guten Tag kann er Spiele entscheiden. Wenn er das auf den Platz bringt, was er in den Beinen hat, ist er außergewöhnlich."

Die mangelnde Spielpraxis trübt die Erwartungshaltung. "Es ist nicht alles so für ihn gelaufen, wie er sich das vorgestellt hat. Die Zeit in der Türkei war mit Sicherheit nicht förderlich. Aber er ist Rapidler, wurde hier ausgebildet und bekommt die Möglichkeit für einen Neuanfang. Ich hoffe für ihn und für uns, dass er die Chance nutzt."

Mögliche Mankos wischt Hofmann vom Tisch. "Die Frage ist, welcher Spieler keine Defizite hat? Muss man immer das schlechte sehen, oder schaut man mal auf das, was er kann? Das gilt im Grunde für jeden Spieler."

Zu spät, um wieder in die Spur zu kommen, sei es für Demir jedenfalls nicht, rechnet Hofmann vor. "Yusi ist 22 Jahre alt. Ich war auch 22, als ich damals zu Rapid gekommen bin. Aber ich war ein unerfahrener Spieler im Vergleich zu ihm."

Bedenkt man, dass aus Hofmann der "Fußballgott" wurde, stehen Demir noch alle Türen offen.

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