"Heute" hat berichtet – die A1 musste zwischen Traun und der Raststation Ansfelden (beide Bez. Linz-Land) komplett gesperrt werden: In Richtung Wien waren ein Lkw, ein Reisebus und ein Wohnmobil zusammengekracht. Es bildete sich ein kilometerlanger Rückstau.
Donnerstag früh gab die Polizei Details zum Hergang bekannt: Ein Slowene (35) war mit seinem Sattelschlepper mit etwa 70 km/h unterwegs. Plötzlich bremste ein vor ihm fahrendes Auto stark ab, der Lkw-Lenker stieg ebenfalls auf die Bremse. Die Folge: Der Notassistent des Lastwagens griff ein, dieser kam völlig zum Stillstand.
Der nachkommende Lenker (51) eines Reisebusses mit 33 Passagieren bemerkte das Manöver und ging vom Gas. Er musste mit ansehen, wie ein Wohnmobil von hinten gegen das Schwerfahrzeug stieß. Der Busfahrer leitete daraufhin sofort eine Vollbremsung ein. Er konnte eine Kollision mit dem Mobil aber nicht mehr verhindern.
Dessen Insassen – ein 59-Jähriger aus dem Bezirk Kitzbühel am Steuer, seine Ehefrau (63) und ein 56-jähriger Begleiter – wurden eingeklemmt und mussten mit schwerem Gerät geborgen werden. Sie erlitten schwere Verletzungen. Der Rettungshubschrauber flog den Lenker ins Klinikum Wels-Grieskirchen.
Der Buslenker und zehn Fahrgäste wurden leicht verletzt und in Linzer Krankenhäuser eingeliefert. Die Richtungsfahrbahn Wien war im Zeitraum von 16.55 Uhr bis 18.20 Uhr zur Gänze gesperrt.