Es ist die nächste traurige Nachricht für Norwegens Königsfamilie. Erst am Mittwoch wurde Prinzessin Astrid (†94) in Oslo zu Grabe getragen. Nun wurde bekannt: Auch ihre geliebte Hündin Wilma ist tot.
Die zwölfjährige Vierbeinerin starb bereits wenige Tage nach ihrer Besitzerin. Das norwegische Königshaus bestätigte die Nachricht am Donnerstag. Wilma war schon länger krank gewesen.
Ihre letzten Tage verbrachte sie bei einem der fünf Kinder von Prinzessin Astrid. Dort schlief die Hündin schließlich friedlich ein – ausgerechnet an jenem Ort, an dem sie sich auch zu Lebzeiten ihrer Besitzerin am wohlsten gefühlt hatte: auf einem Schoß.
Wilma war weit mehr als nur das Haustier der Prinzessin. Über Jahre hinweg begleitete sie Astrid beinahe überallhin. Bei offiziellen Terminen, Ausstellungen oder Veranstaltungen des Königshauses saß die kleine Hündin häufig auf dem Schoß der Prinzessin.
Astrid hatte Wilma einst aus dem Tierheim Solplassen übernommen. Die Prinzessin besuchte das Tierheim damals sogar mehrmals, um die Hündin zunächst kennenzulernen. Danach wurde Wilma zu ihrer ständigen Begleiterin.
Wie wichtig ihr die Hündin war, machte Astrid noch anlässlich ihres 93. Geburtstags deutlich. Nach dem Tod ihres vorherigen Hundes habe sie eine große Leere verspürt. Mit Wilma sei für sie schließlich wieder eine "ganze Welt" entstanden.
Hunde spielten überhaupt ihr gesamtes Leben lang eine wichtige Rolle für die Prinzessin. Ihren ersten bekam Astrid laut Königshaus bereits zu ihrem zweiten Geburtstag von ihren Eltern geschenkt. Auch Wilmas Vorgänger Tarzan war ein Hund aus einer Auffangstation.
Nach Astrids Tod am 11. September machten sich offenbar zahlreiche Tierfreunde Gedanken darüber, was nun mit Wilma passieren würde. Noch am Sonntag gab das Tierheim Entwarnung: Die Hündin werde nicht zurückgebracht, sondern von einem der Kinder der Prinzessin aufgenommen und gut versorgt.
Nur wenige Tage später ist auch Wilma gestorben.