Das 384 Seiten starke Werk von Charles Spencer über Prinzessin Diana ist am 22. September erschienen. Bevor es in die Buchläden kam, sprach der 62-Jährige laut Medienberichten mit seinem Neffen Prinz Harry (42) darüber. Auch er hat in der Vergangenheit bereits selbst mit einem Enthüllungsbuch über sein Leben und die Royal Family für Wirbel gesorgt.
Der Herzog von Sussex habe also keine Einwände geäußert, wie Spencer berichtet: "Ich kann sagen, dass es für Harry kein Problem ist. Er sagte: Ich hoffe, es steht nichts Peinliches über mich darin. Ich sagte: Tut es nicht."
Laut "Bunte.de" hatten sich Harry und sein Bruder Prinz William (44) zuvor Gedanken um ihre Privatsphäre gemacht. Spencer erklärt allerdings, dass seine Biografie mit Dianas Tod im August 1997 endet – die Geschichte der beiden Brüder wird darin also nicht weiterverfolgt.
Für deutlich mehr Spannung sorgt der Blick des Buches auf die Zeit nach Dianas Tod. Spencer schreibt unter anderem, König Charles III. (77) habe sich damals herablassend über seine verstorbene Ex-Frau geäußert. Der Buckingham-Palast reagierte darauf mit einer ungewöhnlich deutlichen Stellungnahme und wirkte dabei verärgert.
Darin hieß es, der König sei sich "bewusst, dass der Schmerz geschwisterlicher Trauer die Vernunft vernebeln, das Urteilsvermögen beeinträchtigen und die Erinnerung färben kann".
Spencer selbst will sich von solchen Reaktionen nicht bremsen lassen und stellt klar: "Ich respektiere die Institution der Krone. Aber wenn ich dieses Buch schreibe, interessiert es mich nicht, welchen Status die Leute haben."