Andrew Mountbatten-Windsor hat sich nach seiner Festnahme im Februar weitgehend zurückgezogen. Auf dem Sandringham-Anwesen wartet der Bruder von König Charles nun darauf, dass sich das Verfahren gegen ihn klärt.
Der ehemalige Herzog von York lebt auf der Marsh Farm inzwischen fernab des öffentlichen Lebens und beschreibt seine Situation laut eigener Aussage als "praktisch im Exil". Wie "The Telegraph" berichtet, habe Andrew zudem das Gefühl, "in der Schwebe zu leben". Die Ermittlungen der Thames Valley Police könnten sich noch über Monate ziehen.
Im Mittelpunkt steht seine frühere Verbindung zum 2019 gestorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein. Die Polizei prüft den Verdacht auf Amtsmissbrauch. Andrew soll zwischen 2001 und 2011 als britischer Handelsbeauftragter vertrauliche Informationen an Epstein weitergegeben haben. Er weist sämtliche Vorwürfe zurück.
Auch familiär soll es derzeit still um den 66-Jährigen sein. Mit Charles habe Andrew schon länger keinen Kontakt, während das Verhältnis zu Prinzessin Anne und Prinz Edward offenbar weiter besteht. Seit seiner Festnahme am 19. Februar hält er sich konsequent aus der Öffentlichkeit heraus.
Freunde berichten laut den vorliegenden Informationen, Andrew richte seinen Blick inzwischen auf sein neues Leben in Norfolk und sei erleichtert, den Windsor Great Park verlassen zu haben. Gleichzeitig sei ihm geraten worden, möglichst keine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und sich weiterhin zurückzuhalten.
Eine Stütze sowie Ablenkung dürfte aber immerhin eine neue Liebe sein, die er laut Medienberichten gefunden haben soll ("Heute" berichtete).