Ein Wohnungsbrand hat am Freitagnachmittag in Frastanz (Vorarlberg) einen Großeinsatz ausgelöst. Eine Bewohnerin musste von der Polizei aus ihrer verrauchten Wohnung gerettet werden. Auch ein Feuerwehrmann wurde bei dem Einsatz verletzt.
Gegen 16.15 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einem Mehrparteienhaus in der Bahnhofstraße gerufen. Als die Polizei eintraf, drang bereits dichter Rauch aus einer Wohnung. Im Inneren hatte sich ein Glimmbrand entwickelt. Die Beamten öffneten die Tür und brachten die Bewohnerin rechtzeitig ins Freie.
Kurz darauf breiteten sich die Flammen weiter aus, die Wohnung stand schließlich in Vollbrand. Die Feuerwehren Frastanz und Feldkirch evakuierten das gesamte Gebäude und konnten das Feuer schließlich löschen.
Die gerettete Frau erlitt eine Rauchgasvergiftung und Verbrennungen ersten Grades. Sie wurde ins LKH Feldkirch gebracht. Während der Evakuierung biss ein Hund einen Feuerwehrmann in den Daumen und verletzte ihn leicht. Zwei Hunde wurden der Tierrettung übergeben.
Nach ersten Ermittlungen könnte eine umgefallene Kerze das Feuer verursacht haben. Die genaue Brandursache wird noch untersucht.
Die betroffene Wohnung ist vorerst unbewohnbar und wurde versiegelt. Alle anderen Wohnungen blieben unbeschädigt und können weiterhin genutzt werden. Insgesamt standen 75 Feuerwehrleute, 19 Rettungskräfte, elf Polizisten sowie die Tierrettung im Einsatz.