Hunde zogen "den Karren aus dem Dreck"!

Am Sonntag gaben die "Schlittenhunde" bei der "Off-Snow"- Qualifikation zur deutschen Meisterschaft alles! 
Am Sonntag gaben die "Schlittenhunde" bei der "Off-Snow"- Qualifikation zur deutschen Meisterschaft alles! Lino Mirgeler / dpa / picturedesk.com
Tja, wenn das Schneeflöckchen sich ein wenig Zeit lässt, ziehen Hunde eben Räder anstatt Kufen durch den matschigen Wald im deutschen Ströhen.

Dieses Wochenende fand das jährliche Qualifikationsrennen der deutschen Schlittenhunde im Tierpark Ströhen statt. Je nach Rasse und Gespann gab es diverse Kategorien für die mehr als 250 Teilnehmer. Die Veranstaltung war jedoch aufgrund der Witterung ein sogenanntes "Off-Snow" Rennen, wo die zugkräftigen und gut konditionierten Vierbeiner ihr Herrchen, oder Frauchen 5, 2 Kilometer durch den Matsch zogen.

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Tierschutz zum Thema "Hundeschlitten-Rennen" - "Heute" hat bei Heimtier-Expertin Sarah Ross von VIER PFOTEN nachgefragt:

Aus Tierschutzsicht ist Sport mit Hunden ausschließlich dann vertretbar, wenn das Wohl der Tiere im Vordergrund steht. Die Hunde müssen die Leistung freiwillig erbringen; es dürfen ihnen keinesfalls Leistungen abverlangt werden, die sie überfordern oder die nicht tiergerecht sind. Jede Art von Sport mit Hund muss ausreichend trainiert werden. Kondition ist auch für Hunde etwas, das nicht über Nacht kommt, sondern langsam und vorsichtig antrainiert werden muss. Bei einem Rennen ist unbedingt darauf zu achten,, dass die Tiere nicht unter Stress stehen bzw. in irgendeiner Art durch die Aktivität leiden.

Die Hunde sollten von einem Tierarzt kontrolliert werden, ob sie der Herausforderung gewachsen sind.

Des Weiteren sollte das Rennen auf jeden Fall abgebrochen werden, wenn ein teilnehmender Hund Anzeichen zeigt, dass von der Strecke oder der Anstrengung überfordert wurde.

Beim Equipment ist auf einen sicheren und guten Sitz zu achten. Das Geschirr sollte gut sitzen, so dass es die Bewegungsabläufe nicht stört und Gelenke schont.

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Freiluft geht immer

Da es sich hierbei um eine komplette Freiluft-Veranstaltung gehandelt hat, gab es auch keinerlei Bedenken bezüglich der Austragung in Zeiten von Corona. Die verschiedenen Klassen wie Huskys, Grönlandhunde, Malamuts, aber auch eine Gruppe ohne Rasseneinteilung zogen Mountainbikes, Scooter aber auch sehr ambitionierte Läufer durch das Laub. Ob nun einzeln, oder in einem Gespann von bis zu 16 Hunden, hatten alle sichtlich ihren Spaß dabei.

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