Achte auf die Zutaten

Hundebesitzer aufgepasst! DAS gehört nicht ins Futter

Fleischhaltiges Hundefutter sorgt für 1 Prozent der Treibhausgase - allein in Großbritannien, zeigt eine neue Studie.
Bernd Watzka
08.01.2026, 12:19
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Was dein Vierbeiner täglich frisst, hat mehr Einfluss aufs Klima, als viele Tierbesitzer denken: Eine neue, britische Untersuchung zeigt, dass Hundefutter - vor allem Nass- und Rohfutter mit hohem Fleischanteil - für rund ein Prozent der gesamten Treibhausgas-Emissionen Großbritanniens verantwortlich ist.

65-mal mehr Emissionen

Wissenschaftler der Unis Edinburgh und Exeter analysierten fast 1.000 gängige Produkte. Das Ergebnis: Zwischen den einzelnen Futtersorten liegen Welten. Die umweltschädlichsten Produkte verursachen bis zu 65-mal mehr Emissionen als die sparsamsten Varianten.

Trockenfutter im Vergleich besser

Trockenfutter schnitt im Vergleich deutlich besser ab. Der Grund: Hochwertiges Fleisch, das auch Menschen essen könnten, verursacht besonders viele Emissionen. Werden hingegen weniger begehrte Schlachtkörperteile verarbeitet, sinkt die Klimabelastung - weil weniger Tiere geschlachtet werden müssen.

Auf die Etiketten achten

"Viele Hundebesitzer stehen im Zwiespalt", sagt Studienleiter John Harvey. "Sie wollen ihre Tiere artgerecht füttern, aber gleichzeitig den Planeten schonen." Sein Rat: Auf die Etiketten achten - weniger teures Edel-Fleisch, mehr Resteverwertung. Auch pflanzliches Hundefutter könnte eine Lösung sein, wurde in der Studie aber nur am Rande behandelt.

Kein hochwertiges Fleisch für Hunde

Wichtigste Erkenntnis aus der britischen Studie: Wer seinem Hund etwas Gutes tun will - und auch der Umwelt - sollte nicht nur auf die Marke, sondern auch aufs Fleisch im Napf schauen und dabei einen geringeren Anteil an hochwertigem Fleisch anstreben, so die Forscher.

{title && {title} } bw, {title && {title} } Akt. 08.01.2026, 12:54, 08.01.2026, 12:19
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