Protestmarsch

Hunderte demonstrieren vor Start des WEF in Davos

Hunderte Menschen protestieren in der Schweiz gegen das Weltwirtschaftsforum in Davos und fordern mehr soziale Gerechtigkeit.
Newsdesk Heute
18.01.2026, 17:10
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Im Osten der Schweiz sind am Samstag rund 600 Menschen aus der Gemeinde Küblis zu Fuß nach Davos aufgebrochen. Dort startet am Montag das Weltwirtschaftsforum, wo unter anderem US-Präsident Donald Trump und der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) erwartet werden.

Die Schweizer Nachrichtenagentur Keystone-SDA berichtet, dass auf den Transparenten der Demonstranten Sprüche wie "Demokratie statt WEF-Diktatur" und "Demokratie statt Öligarchie" zu lesen waren.

Etwa die Hälfte der Marschierenden kam laut Agentur aus der Schweiz. Die übrigen Teilnehmer reisten unter anderem aus Deutschland, England, Spanien sowie aus süd- und westafrikanischen Ländern an, um gegen das Weltwirtschaftsforum (WEF) zu protestieren.

"Welt, in der jeder genug zum Leben hat"

Das Protest-Kollektiv Strike-WEF verlangte mehr Einsatz für "soziale Gerechtigkeit" und "eine Welt, in der jeder genug zum Leben hat". Nach ihrer Ankunft in Davos wollten sich die Demonstranten am Sonntag einer bewilligten Kundgebung der Schweizer sozialistischen Jugend anschließen.

Auch in Bern gab es am Samstag eine nicht bewilligte Demo unter dem Motto "Smash WEF". Laut SDA-Keystone waren es zu Beginn mehrere hundert Teilnehmer. Am späten Nachmittag standen dann aber nur mehr ein paar Dutzend Protestierende dem großen Polizeiaufgebot gegenüber.

Das heurige Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos läuft von Montag bis Freitag. Es werden knapp 3.000 hochrangige Gäste aus Politik und Wirtschaft erwartet.

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