Druck aus Washington

ICE-Agent erschießt Frau – FBI-Ermittlerin tritt zurück

In den USA sorgt ein tödlicher ICE-Einsatz für Wirbel: Eine FBI-Beamtin trat zurück, weil sie nicht gegen den ICE-Agenten ermitteln durfte.
Newsdesk Heute
26.01.2026, 09:09
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Am 7. Jänner erschoss ein ICE-Agent (Einwanderungs- und Zollbehörde) in Minneapolis die 37-jährige Renee Nicole Good. Was als Festnahme begann, endete mit drei Schüssen – und einer toten Frau.

Doch der Fall sorgt nicht nur wegen der Gewaltanwendung für Aufregung: Die zuständige FBI-Beamtin Tracee Mergen wollte den Fall als zivilrechtliche Tötung untersuchen – wurde aber laut übereinstimmenden US-Medienberichten vom FBI-Hauptquartier in Washington DC massiv unter Druck gesetzt, die Ermittlungen gegen den ICE-Beamten Jonathan Ross einzustellen.

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Weil sie sich dem nicht beugen wollte, zog Mergen Konsequenzen und trat zurück. Ihr Rücktritt reiht sich ein in eine Serie interner Proteste – mehrere Staatsanwälte in Minnesota haben wegen der Causa ebenfalls ihren Hut genommen.

Videoaufnahmen des Vorfalls zeigen, wie Good offenbar versucht, mit dem Auto wegzufahren – Ross feuert dreimal. Der Fall schlägt nun hohe Wellen: Bürgerrechtsorganisationen fordern eine unabhängige Untersuchung, Kritiker sprechen von Vertuschung auf höchster Ebene.

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