Am vergangenen Mittwoch kam es bei einem Einsatz der Einwanderungsbehörde (ICE) in Minneapolis zu schrecklichen Szenen. Der ICE-Beamte Jonathan Ross tötete die 37-jährige Renee Nicole Good durch drei Kopfschüsse. Die Tötung der dreifachen Mutter wurde seitens der Trump-Regierung mit Notwehr gerechtfertigt.
Unterstützer von Good sagen hingegen, dass die Frau lediglich mit ihrem Auto flüchten wollte. Eine Anklage liegt derweil nicht vor. In dem Fall werde noch ermittelt, obwohl US-Vizepräsident JD Vance dem ICE-Schützen bereits volle Immunität in Aussicht stellte.
Während infolgedessen zahlreiche Menschen in den USA auf die Straße gingen, sorgte nun eine Spende des Hedgefonds-Manager Bill Ackman für Aufregung. Der Milliardär, der US-Präsident Donald Trump seit 2024 offen unterstützt, spendete ganze 10.000 Dollar an den ICE-Beamten, der Good erschossen hatte.
Laut dem 59-Jährigen sei der ICE-Agent bis zum Beweis seiner Schuld unschuldig. Zudem betonte Ackman, dass er auch der Familie der verstorbenen Frau helfen wollte. Ihre Spendenkampagne sei zu dem Zeitpunkt aber schon beendet gewesen.
Der Milliardär schrieb des Weiteren, dass es sich bei dem Vorfall um eine "Tragödie" gehandelt hätte. Die USA müssten nun zusammenhalten, um Themen, die die Bevölkerung spalten lösen zu können, so der Milliardär.